Mitarbeiter kontrollieren an der Zufahrt zum Gelände des DB Betriebsbahnhofs Deutzer Feld ein Auto. In einem abgestellten Zug in Köln ist ein "möglicher Sprengsatz" entdeckt worden.
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Mitarbeiter kontrollieren an der Zufahrt zum Gelände des DB Betriebsbahnhofs Deutzer Feld ein Auto. In einem abgestellten Zug in Köln ist ein «möglicher Sprengsatz» entdeckt worden.

Hintergründe zunächst unklar

Alarm in Köln: „Möglicher Sprengsatz“ in Zug entdeckt - Polizei nennt Details - Großeinsatz beendet

Alarm in Köln: Eine Reinigungskraft hat in einem Zug eine mögliche Bombe gefunden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch andere Züge wurde durchsucht.

  • In Köln wurde ein „möglicher Sprengsatz“ in einem Zug gefunden.
  • Eine Reinigungskraft hat diesen in einer abgestellten Regionalbahn in einem Betriebsbahnhof entdeckt.
  • Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 4. Oktober, 11:20 Uhr: Der Einsatz der Polizei in Verbindung mit dem Fund in einem Kölner Zug ist beendet. Eine Reinigungskraft hatte in einem auf dem Abstellgleis stehenden Zug am Bahnhof Deutzer Feld einen verdächtigen Gegenstand entdeckt. Bereits am Samstag teilte die Polizei mit, dass von der Box, in der sich unter anderem Nägel befanden, keine Gefahr ausging.

Am Samstagabend wurden zudem noch 27 weitere Züge auf dem Betriebshof Deutzer Feld und eines abgekoppelten Zugteils in Gummersbach durchsucht. Die Untersuchung war am späten Abend beendet. Es seien keine weiteren verdächtigen Gegenstände gefunden worden, teilte die Polizei mit. Neben Einsatzkräften waren mehr als 20 Sprengstoffspürhunde aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und der Bundespolizei im Einsatz, so die Nachrichtenagentur AFP.

Alarm in Köln: „Möglicher Sprengsatz“ in Zug entdeckt - Polizei nennt Details - „nicht zündfähig“

Update vom 3. Oktober, 17.26 Uhr: Jetzt hat die Polizei weitere Details zu dem Fund in einem Zug in Köln bekannt gegeben. Demnach ergab die Analyse der Spezialisten des LKA, dass in der Box „unter anderem Nägel und eine geringe Menge Schwarzpulver“ verbaut waren. Die Polizei gibt darüber hinaus weitere Entwarnung: „In der Auffindesituation war der Gegenstand nicht zündfähig und von ihm ging keine Gefahr aus.“ Nach Einschätzung der Spezialisten hätten sich die Nägel in diesem Zustand nur wenige Zentimeter bewegt. Eine Gefährdung für Menschen sei demnach auch bei einer möglichen Zündung „äußerst unwahrscheinlich gewesen“.

Zu den Hintergründen gab die Polizei nichts bekannt. Weiterhin werden insgesamt 27 Züge auf dem Betriebsbahnhof Deutzer Feld und eines abgekoppelten Zugteils in Gummersbach durchsucht. Dabei sind auch mehr als 20 Sprengstoffspürhunde der Bundespolizei im Einsatz.

Update vom 3. Oktober, 16.33 Uhr: Nach dem Fund eines möglichen Sprengsatzes in einem Zug in einem Betriebsbahnhof in Köln durchsucht die Polizei das Areal. Dabei seien Sprengstoffhunde im Einsatz, heißt es von der dpa. Der Einsatz könne erst beendet werden, wenn zu 100 Prozent klar sei, dass kein weiterer verdächtiger Gegenstand deponiert sei.

Zu den Hintergründen war zunächst nichts Genaues bekannt. Bei den Ermittlungen seien sowohl die Kriminalpolizei als auch der
Staatsschutz involviert, so der Sprecher. „Bild“ zufolge handelte es sich bei dem Zug um eine Regionalbahn, die am Freitag von Gummersbach nach Köln gefahren war.

Update vom 3. Oktober, 15.35 Uhr: Die Polizei hat einen „möglichen Sprengsatz“ in dem abgestellten Zug in Köln entdeckt, formuliert es die dpa. Zunächst hatte die Polizei von einem verdächtigen Gegenstand gesprochen. Später stellte sich heraus, dass er mit Nägeln, Schrauben und Schwarzpulver wie aus Silvesterböllern gefüllt war. Ob er auch hätte explodieren können, werde aber erst noch untersucht, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Es sei daher voreilig, von einer Bombe zu sprechen.

Die Bild berichtete am Samstag unter Berufung auf die Polizei, dass es sich um eine „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“ gehandelt habe, die sich in einem Karton befunden habe. Dieser sei von Spezialkräften geröntgt worden und noch vor Ort unschädlich gemacht worden.

Der Bahnhof sei weiträumig abgesperrt worden, teilte die Polizei mit. Das Areal werde noch nach möglichen weiteren verdächtigen Gegenständen durchsucht, sagte ein Polizeisprecher dem Nachrichtensender ntv.

Köln: Sprengsatz in Zug gefunden? Untersuchungen dauern an

Update vom 3. Oktober, 15.12 Uhr: Wie Express.de ergänzend berichtet, kommt bei der Durchsuchung weiterer Züge auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Wie gefährlich die Vorrichtung war, sollen nun Sachverständige des LKA herausfinden, hieß es bereits in einer Pressemitteilung der Polizei vom Vormittag.

Der Fund wurde in einem abgestellten Zug am Bahnhof Deutzer Feld gemacht, einem reinen Betriebsbahnhof, an dem keine Fahrgäste ein- und aussteigen. 

Erstmeldung vom 3. Oktober, 14.48 Uhr: Köln - Alarm in Köln! In einer Regionalbahn wurde eine mögliche Bombe entdeckt. Der Fund aus der Nacht wurde mit einigen Stunden Verspätung am Samstag (3.10.) bekannt. Laut Bild machte eine Reinigungskraft die Entdeckung im Depot Köln-Deutzer Feld, die Vorrichtung soll in einem Karton versteckt gewesen sein.

Köln: Bombe in Zug gefunden?

Hunde schlugen demnach sofort an. Der Sprengsatz sei entschärft worden, heißt es weiter. Die Polizei erklärt, es habe sich um eine „Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“ gehandelt. Nicht offiziell bestätigt sind die Bild-Informationen, wonach die Vorrichtung aus Zündschnur, Feuerwerkskörpern, Nägeln und Schrauben bestand. Sie hätte demnach schwerste Verletzungen bei Passagieren verursachen können. Der Zug war dem Bericht zufolge am Freitag auf der Strecke von Gummersbach nach Köln im Einsatz.

Köln: Wie wurde Gegenstand im Zug deponiert?

Das LKA sichert vor Ort Spuren, alle anderen Züge werden ebenfalls durchsucht. Weitere Hintergründe blieben zunächst unklar. Auch, ob die Sprengvorrichtung erst im Depot in die Bahn gelegt wurde oder ob sie mit dem Zug auf Reisen war und dort nicht zündete.

Die Polizei hatte bereits am Samstagvormittag bei Twitter von einem Einsatz berichtet. Demnach sei gegen 3 Uhr ein „verdächtiger Gegenstand“ entschärft worden. (red)

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