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In der Unterführung wird dem Toten mit einer Kerzen gedacht.

„Nicht haft- und vernehmungsfähig“

Weitere Festnahme nach Tod von Obdachlosem in Köln

Köln - Die Polizei in Köln hat eine 31-Jährige festgenommen. Diese soll in den Tod des brennend aufgefundenen Obdachlosen verstrickt sein. Zur Vernehmung kommt es aber nicht sofort.

Im Fall des getöteten Obdachlosen, der in Köln brennend in einer Unterführung gefunden wurde, hat es eine weitere Festnahme gegeben. Gegen eine 31 Jahre alte Frau bestehe der Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Nach ihrer Festnahme wurde die Frau allerdings zunächst in stationäre Behandlung gebracht. „Sie ist momentan weder haft- noch vernehmungsfähig“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Deswegen habe man ihr den Haftbefehl noch nicht verkünden können - er sei aber erlassen worden. Die Frau wird ebenfalls der Obdachlosenszene zugerechnet. Sie wurde in der Kölner Innenstadt festgenommen.

Zweite Festnahme

Es ist die zweite Festnahme in dem Fall, der tiefe Bestürzung ausgelöst hatte. Polizisten hatten in der Nacht zum Sonntag nicht weit vom Kölner Hauptbahnhof einen Obdachlosen gefunden. Seine Kleidung brannte, ein Notarzt konnten nichts mehr für ihn tun. Die Obduktion ergab, dass er Opfer einer Gewalttat geworden war.

Am Mittwoch nahm die Polizei deswegen einen 37-Jährigen fest, gegen den Haftbefehl wegen Mordes erlassen wurde. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen Obdachlosen. Zu seinem Motiv äußerten sich die Ermittler zunächst nicht.

„Er hat die Tötung eingeräumt“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Allerdings habe der Mann auch „Umstände zu seiner Entlastung“ geschildert, die nun abgeklärt werden müssten. Die nun Festgenommene sei mit ihm bekannt, sagte Bremer. Zum genauen Verhältnis der beiden machte er keine Angaben. Zuvor hatten mehrere Medien über die Festnahme berichtet.

dpa

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