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Der selbsternannte „König von Deutschland“: Peter Fitzek. 

Revision eingelegt

„König von Deutschland“ will nicht in den Knast

Halle - Im März wurde der selbsternannte „König von Deutschland“ zu einer Haftstrafe verurteilt, der will sie jedoch nicht antreten und hat Revision eingelegt. Wird er Erfolg haben?

Der selbst ernannte „König von Deutschland“ akzeptiert seine mehrjährige Gefängnisstrafe nicht. „Die Revision gegen das Urteil ist heute eingegangen“, sagte ein Sprecher des Landgerichts Halle am Dienstag. Der 51-jährige Peter Fitzek aus Wittenberg (Sachsen-Anhalt) war vorige Woche wegen besonders schwerer Untreue zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Nach Angaben des Gerichtssprechers wird sich der Bundesgerichtshof mit der Revision befassen. Fitzek hatte die Vorwürfe der Anklage bestritten.

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Wittenberger rund 1,3 Millionen Euro von Anlegern veruntreut hat. Fitzek habe nicht nachweisen können, wo das Geld geblieben ist. Der Verfassungsschutz rechnet ihn der Reichsbürgerbewegung zu. Er streitet das ab.

Das Landgericht hatte den Haftbefehl gegen den Mann nach dem Urteil fortbestehen lassen. Dies wurde mit der Fluchtgefahr begründet. Fitzek saß seit Sommer 2016 in Untersuchungshaft. Unterdessen muss er sich am Landgericht-Dessau wegen mehrerer Vergehen verantworten. So soll er jahrelang unerlaubt Geschäfte mit Krankenversicherungen betrieben und damit rund 360 000 Euro eingenommen haben.

dpa

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