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Eine US-Firma streitet sich mit der kolumbianischen Regierung um den Milliardenschatz auf der gesunkenen Galeone. 

Präsident erklärt Galeone zu "Erbe der Menschheit" 

Streit: Kolumbien beansprucht Milliarden-Schatz für sich 

Bogotá - Eine US-Firma will eine gesunkene Galeone als Erstes geortet haben. Nun beansprucht sie die Hälfte des Milliarden-Schatzes. Der kolumbianische Präsident erteilt diesem Anspruch eine Absage. 

Die kolumbianische Regierung wertet das in der Karibik entdeckte Schiff „San José“ und seinen an Bord vermuteten Milliardenschatz als Kulturerbe der Menschheit. Ansprüche anderer Länder oder Firmen trat Präsident Juan Manuel Santos am Dienstag allerdings entgegen. „Es ist ein archäologischer, kultureller und historischer Schatz, den wir selbstverständlich mit dem Rest der Menschheit teilen werden“, sagte der Staatschef. „Aber er gehört den Kolumbianern.“

Die spanische Galeone war nach einer Seeschlacht mit einem englischen Flottenverband 1708 vor der Hafenstadt Cartagena gesunken. In dem Wrack werden Gold und Edelsteine im Wert von 3 bis 17 Milliarden US-Dollar vermutet. Zuletzt hatten Spanien und eine US-Firma, die das Schiff als Erste geortet haben will, Ansprüche angemeldet.

dpa

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