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Der Komet C/2014 Q2 Lovejoy passiert am 17. Januar am Nachthimmel über dem Nationalpark Eifel in der Nähe von Schleiden (Nordrhein-Westfalen) den offenen Sternhaufen der Plejaden.

Wann die Chancen gut stehen

Komet "Lovejoy" nicht mehr lang zu sehen

Heppenheim/Offenbach - Wer den Kometen Lovejoy entdecken will, muss sich sputen - und auf Wolkenlücken hoffen. Am Dienstag und Mittwoch stehen die Chancen am besten.

Glück haben könnte man am Dienstagabend (20. Januar) im Nordwesten Deutschlands, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern und am Alpenrand, sagte Meteorologe Christian Herold vom Wetterdienst Offenbach am Montag. Auch am Mittwochabend gebe es in Teilen Deutschlands „zumindest zeitweise“ Chancen. Wenn alles klappt, reicht vermutlich das bloße Auge. Der Kometen-Schweif dürfte nach Ansicht von Astronomen mit dem Fernglas zu sehen sein. Lovejoy steht im Süden.

Nach Neumond am Dienstag nimmt der Erdtrabant auch wieder zu, sein Leuchten kann dann stören. „Der Mond kommt wieder und wird jeden Tag ein bisschen heller“, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) im hessischen Heppenheim, Otto Guthier. Ab dem kommenden Wochenende dürfte der Mond Beobachtern einen Strich durch die Rechnung machen. „Diese Woche ist noch die beste Woche.“

dpa

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