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Feuerwehrmänner sichern am Freitag (24.12.2010) eine Brandstelle in der Konstanzer Altstadt.

Konstanz: Noch immer schwelendes Glutnest

Konstanz - Nach dem Brand in der historischen Altstadt von Konstanz schwelt noch immer ein Glutnest in den Schuttbergen eines eingestürzten Hauses. Doch die Feuerwehr ist machtlos.

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Wie ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag mitteilte, kann die Glut auch nicht so schnell gelöscht werden, weil sie für die Rettungskräfte nicht erreichbar sei. Das Glutnest liegt unter Schuttbergen eines eingestürzten Hauses. “Wir hoffen nun auf die Wetterlage und darauf, dass sich möglichst bald geschmolzenes Wasser einen Weg zum Glutnest bahnt“, sagte der Sprecher.

Rund 60 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks versuchten unterdessen, einsturzgefährdete Häuser abzustützen. Sobald eines der betroffenen Gebäude gesichert sei, sollen einzelne Fußgängerwege wieder geöffnet werden. Mehrere Bewohner der in Mitleidenschaft gezogenen Häuser konnten nach Feuerwehrangaben in der Zwischenzeit in Begleitung von Einsatzkräften persönliche Dinge aus ihren Wohnungen holen.

Die Flammen hatten ein mittelalterliches Haus zum Einsturz gebracht und drei weitere schwer beschädigt. Der Schaden wurde auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt, die Brandursache ist noch unklar. 54 Menschen verloren das Dach über dem Kopf, sind aber nach Angaben der Feuerwehr alle bei Verwandten, Bekannten oder in städtischen Wohnungen untergekommen. Zudem hätten viele Menschen Geld gespendet sowie spontan Unterkünfte angeboten. “Wir erleben hier eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft aus dem ganzen süddeutschen Raum“, sagte der Sprecher.

dpa

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