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Disco Grey öffent nach Schießerei wieder Türen

Nach der Schießerei

Konstanzer Diskothek nach tödlichen Schüssen wieder geöffnet

Wenige Tage nach den tödlichen Schüssen an einer Konstanzer Diskothek hat das Tanzlokal am Freitagabend wieder geöffnet. 

Konstanz - Die Eintrittsgelder des Wochenendes würden für die Familie des Opfers gespendet, sagte der Geschäftsführer der Disco „Grey“, Christian Sieve. Zudem solle für vier Wochen eine Spendenbox aufgestellt werden. Im Gedenken an das Geschehen werde an den nächsten beiden Tagen jeweils in den Morgenstunden um 04.27 Uhr die Musik heruntergefahren und eine Schweigeminute eingehalten, sagte Sieve weiter. Um diese Uhrzeit hatte in der Nacht zum vergangenen Sonntag die Schießerei begonnen. Ein 34-Jähriger hatte in der Diskothek im Industriegebiet der Stadt mehr als 20 Schüsse aus einem Sturmgewehr abgefeuert. Dabei wurde ein Türsteher getötet, vier weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Todesschütze starb nach einem Schusswechsel mit der Polizei später im Krankenhaus. Woher der Mann die Waffe hatte, ist nach Angaben der Beamten weiterhin unklar.

Sieve rechnete zu Beginn der Wiedereröffnung mit weniger Besuchern als üblich - zum Start der Veranstaltung herrschte auch kaum Andrang vor der Diskothek. „Wenn es 400 werden, ist es schon gut“, sagte er. An einem durchschnittlichen Freitagabend kämen sonst rund 800 Menschen.

Polizei: Schütze suchte gezielt nach Schwager

Demnach ging der Täter durch einen Vorraum und den Kassenbereich in das dahinter liegende Foyer sowie in den größten Tanzsaal, wo er zwei Schüsse Richtung Decke abfeuerte. Insgesamtschoss der Mann mehr als 20 Mal vor und in der Diskothek. Als der 34-Jährige seinen Schwager, den ehemaligen Betriebsleiter des Clubs, drinnen nicht fand, sei er wieder nach draußen gegangen, sagte der Sprecher weiter. Sicherheitsmitarbeiter hätten daraufhin die Haupteingangstür des Clubs verschlossen.

Der Türsteher wurde im Eingangsbereich getötet. Ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter, zwei Gäste sowie ein Polizist wurden schwer verletzt. Der Todesschütze starb nach einem Schusswechsel mit den Beamten im Krankenhaus. Mindestens acht Personen hätten bei der panikartigen Flucht leichte Verletzungen oder einen Schock erlitten, teilten die Beamten weiter mit.

dpa

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