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In Libyen gefundene Dokumente enthüllen nach Informationen der “New York Times“ eine enge Kooperation zwischen dem US-Geheimdienst CIA und dem Gaddafi-Regime.

Enge Kooperation zwischen CIA und Gaddafi

Washington - In Libyen gefundene Dokumente enthüllen nach Informationen der “New York Times“ eine enge Kooperation zwischen dem US-Geheimdienst CIA und dem Gaddafi-Regime.

So habe die CIA unter anderem acht Mal Terrorverdächtige in das für seine Folterpraxis bekannte Land zur Befragung geschickt, berichtete die Zeitung am Samstag. Auch der britische Geheimdienst MI-6 habe kooperiert und sogar für das libysche Regime Telefonnummern überprüft.

Dies gehe aus Dokumenten hervor, die nach dem Fall des Regimes in den verlassenen Büros des früheren libyschen Geheimdienstchefs gefunden wurden und zumeist aus den Jahren 2002 bis 2007 stammen. Deren Echtheit lasse sich nicht überprüfen, doch gebe es Hinweise, dass sie authentisch seien.

So luxeriös lebte der Gaddafi-Clan

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Es gebe auch Dokumente, aus denen hervorgehe, dass die Amerikaner Gaddafi einen Text für eine Rede formulierten, in dem es um den Verzicht Libyens auf Massenvernichtungswaffen ging und die ihn in einem positiven Licht erscheinen ließ. Mit dem Verzicht auf Massenvernichtungswaffen hatte Gaddafi 2004 die Annäherung an den Westen geebnet.

Wie die “New York Times“ berichtete, gab es bereits früher Hinweise auf eine Zusammenarbeit der CIA mit Libyen, jedoch nicht so detailliert und in diesem Umfang. Eine CIA-Sprecherin wollte sich gegenüber der Zeitung nicht zu dem Bericht äußern, verwies aber darauf, dass es nicht überraschend sei, dass die USA im Kampf gegen Terroristen mit anderen Ländern kooperierten.

dpa

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