+
Hier sind die Kosmonauten beim Einsatz in den unendlichen Weiten des Alls zu sehen. Im Hintergrund: Die Heimat.

Nach mehr als sieben Stunden

Kosmonauten beenden Außeneinsatz an ISS erfolgreich

Moskau - Mehr als sieben Stunden haben zwei Kosmonauten im Weltall an der Außenhaut der ISS gearbeitet. Der Einsatz dauerte länger als geplant - am Ende waren aber alle Aufgaben erfolgreich erledigt.

Bei einem Außeneinsatz im Weltall von 7 Stunden und 23 Minuten - deutlich länger als geplant - haben zwei Kosmonauten am russischen Segment der Internationalen Raumstation ISS eine neue Antenne montiert. Diese wichtigste Aufgabe sei wie die gesamte Mission erfolgreich gelaufen, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau am Freitag mit.

Der neue Antennenblock diene der Kommunikation mit der Erde über ein Satellitensystem, hieß es. Die russischen Raumfahrer Oleg Artemjew und Alexander Skworzow kehrten nach den Arbeiten rund 400 Kilometer über der Erde wohlbehalten ins Innere der ISS zurück.

Für den Einsatz waren zunächst sechseinhalb Stunden veranschlagt gewesen, sagte ein Mitarbeiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos. Bei der Montage habe es aber Schwierigkeiten geben, Teile der Anlage zu befestigen und einen Verschluss anzubringen. Die Raumfahrer hätten sich letztlich mit einem Stück Kupferdraht geholfen, um die betroffenen Stellen zu fixieren, sagte der Raumfahrtexperte Alexander Kaleri der Agentur Interfax zufolge.

Durch die Nutzung des neuen Kommunikationswegs wollen die Russen künftig auf US-amerikanische Verbindungskanäle verzichten. Es geht demnach um Leitungen, die Kosmonauten für den Kontakt zu Bodenstationen verwenden, wenn die Raumstation sich außerhalb der Zone des direkten Funkverkehrs bewegt.

Für die beiden Russen war es der erste Ausstieg ins All. Auf dem Außenposten der Menschheit arbeitet derzeit auch der deutsche Raumfahrer Alexander Gerst. Außerdem sind noch zwei US-Amerikaner und ein weiterer Russe an Bord der ISS.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Eingang zur Unterwelt“: Forscher warnen vor blitzschnellem Tod in dieser Höhle
Schon in der Antike war den Römern der Eingang zu einer Höhle als todbringend bekannt und so setzten passenderweise ein Heiligtum des Pluto, dem Gott der Unterwelt an …
„Eingang zur Unterwelt“: Forscher warnen vor blitzschnellem Tod in dieser Höhle
Lotto am 24.02.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Samstag
Lotto am 24.02.2018: Und? Haben Sie Glück gehabt? Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Samstag. Acht Millionen Euro liegen heute im Jackpot.
Lotto am 24.02.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Samstag
Nach tödlichem Streit in Dortmund: Musste eine 15-Jährige wegen eines Saucenflecks auf der Jacke sterben?
Zwei Teenager streiten sich in Dortmund-Hörde auf einem Parkdeck, bis eines der beiden Mädchen plötzlich ein Messer zückt – mit fatalen Folgen. Die 15-Jährige stirbt. …
Nach tödlichem Streit in Dortmund: Musste eine 15-Jährige wegen eines Saucenflecks auf der Jacke sterben?
Suche nach dem Kindermörder: DNA-Massentest hat begonnen
Wer hat den kleinen Nicky Verstappen vor 20 Jahren getötet? Jetzt hat ein DNA-Massentest begonnen - im niederländischen Grenzgebiet, dicht bei Aachen. Die Teilnehmer …
Suche nach dem Kindermörder: DNA-Massentest hat begonnen

Kommentare