Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

Kostüm-Trends im Fasching 2011

München - Was trägt der trendbewusste Fastnachter in diesem Jahr? Fachleuten zufolge, gibt es einen neuen Faschings-Trend. Aber auch der Pirat bleibt weiter beliebt.

Rauflustige Piraten mit Papagei und Augenklappe, mittelalterliche Adelsdamen mit Diadem und Goldring oder zierliche Feenmädchen mit Zauberstab: Bei den beliebtesten Rollen im diesjährigen Fastnachtstrubel geht es historisch zu. Experten machen zunehmend einen Trend zu aufwendigen mittelalterlichen Kostümen aus. Grund seien Filme und Bücher, erklärt der Sprecher der Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwaren Industrie, Dieter Tschorn. “Der Film war schon immer Wegbereiter für Kostüme.“

Die Nummer Eins in den Kostümabteilungen ist und bleibt aber der Pirat. Seit dem Film “Der Fluch der Karibik“ ist das einfache Kostüm Favorit bei Männern und Frauen. Es werde jedes Jahr mit neuen Accessoires aufgepeppt und könne sowohl sehr männlich als auch aufregend feminin aussehen, sagt Tschorn.

So sexy wird der Fasching

So sexy wird die närrische Zeit

Die aufwendigen und vor allem teuren Mittelalter-Kostüme machen dem Pirat nach Tschorns Angaben noch lange keine Konkurrenz, sind aber im Kommen. Hintergrund seien unter anderem die Verfilmung des Buchs “Die Säulen der Erde“, der Kinderfilm “Rapunzel“ und Mittelaltermärkte, erklärt der Verkaufsleiter der Firma Fries und Söhne im rheinlandpfälzischen Idar-Oberstein, Gerd Horbach.

Auch der Kostümverkauf Cocolores in Mainz sieht im mittelalterlichen Graf- und Gräfinnen-Outfit den kommenden Kassenschlager. Männliche Narren lassen sich die Verkleidung mitunter mehr kosten als Damen, hat Geschäftsführer Matthias Schreiber beobachtet. “Männer wollen auch mal glänzen und geben dafür mehr Geld aus.“

Auch Halloween-Verkleidungen und Punk- oder Gothic-Elemente finden die Jecken mittlerweile an den Stangen der Kostümabteilungen. “Aber abschrecken wollen die wenigsten damit“, sagt Tschorn. Die Hexe soll an Fastnacht nicht grauenvoll wirken, sondern eher sexy, meint auch Schreiber.

Böse Hexenkostüme mit riesigen Nasen und Warzen haben mehr Konjunktur bei den Umzügen der alemannischen Fasnacht. Die Bevölkerung am Rhein greife nach wie vor lieber zu den lustigen Clowns-Kostümen oder Schurkenkostümen, sagt Horbach. Außerdem seien Hippiekostüme auch wieder beliebt - vor allem bei älteren Kunden. “Die Leute wollen sich mal wieder wie früher anziehen.“

Bei Kindern sind nach wie vor Cowboy und Indianer der Hit, Cowboykostüme gehen aber besser. “Aus dem einfachen Grund, weil die Cowboys meistens die Indianer versohlen und nicht umgekehrt“, sagt Horbach. Das absolute Muss: die Waffe. Jungs brauchten vor allem etwas “zum Draufhauen, um den Prinzessinnen imponieren zu können“.

Doch auch bei den Mädchen bekommt der ewige Kassenschlager Prinzessin immer stärker Konkurrenz von Feenmädchen und Elfen. “Es gibt ja kaum noch royale Familien, und wenn man sie in der Presse sieht, sehen sie nicht mehr so prunkvoll aus wie einst Sissi“, sagt Horbach.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zehnjähriger wird nach seinem Tod zum Helden
St. Georgen - Sein zehnjähriger Neffe starb bei einem Verkehrsunfall - jetzt rührt der Facebook-Post eines Mannes aus dem Schwarzwald die Menschen. Denn der Junge hat …
Zehnjähriger wird nach seinem Tod zum Helden
Frau ruft Polizei aus Angst vor explosivem Sperma
Solch skurille Einsätze erlebt die Polizei auch nicht alle Tage. Eine junge Frau alarmierte die Beamten von Pasco Country, weil sie Angst hatte, Sperma würde explosiven. …
Frau ruft Polizei aus Angst vor explosivem Sperma
Regionalzug rammt Auto: Mann schwer verletzt
Brechen (dpa) - Ein Auto ist in Hessen mit einem Regionalzug zusammengestoßen. Bei dem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang in Brechen bei Limburg wurde der 68 …
Regionalzug rammt Auto: Mann schwer verletzt
Keinen Asteroiden mehr fangen: Sparmaßnahmen für die Nasa
US-Präsident Donald Trump kürzt der Nasa die Gelder. Wie geht die US-Raumfahrtbehörde damit um?
Keinen Asteroiden mehr fangen: Sparmaßnahmen für die Nasa

Kommentare