Kliniken fehlen lebenswichtige Medikamente

Frankfurt - Kliniken in Deutschland kämpfen einem Bericht zufolge mit Lieferengpässen bei lebenswichtigen Medikamenten. Das geht so weit, dass Patienten inzwischen mit Arzneien zweiter Wahl behandelt werden.

Insbesondere könnten Pharmafirmen nicht ausreichend Krebsmedikamente und Antibiotika liefern, berichtete die „Frankfurter Rundschau“ vom Montag. In manchen Fällen würden Patienten schon mit Arzneien behandelt, die nur zweite Wahl seien.

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Es gebe in Deutschland „bedeutende Lieferengpässe bei relevanten Arzneimitteln“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes deutscher Krankenhausapotheker, Klaus Tönne, der Zeitung. Auch der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) bestätigte das Problem. Als Gründe nannte der BPI Herstellungsprobleme, Lieferengpässe bei Wirkstoffen sowie unwirtschaftliche Erstattungspreise, die eine Produktion unmöglich machten.

dapd

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