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Der Hype um Pokemon-Go hat keine Grenzen.

Jetzt auch in Deutschland verfügbar

Krawalle von Pokémon-Go-Spielern löst Polizei-Einsatz aus

Sydney - Hunderte spielverrückter Australier haben mitten in der Nacht auf der Suche nach virtuellen Pokémon-Figuren in einem Vorort von Sydney so viel Krach gemacht, dass die Polizei kommen musste.

Es sei das komplette Chaos gewesen, berichteten Anwohner der Zeitung „Sydney Morning Herald“ (Mittwoch).

Die neue Smartphone-App „Pokemon Go“ hat in den Ländern, in denen sie schon verfügbar ist, innerhalb kürzester Zeit eine riesige Anzahl von Spielern geködert. Mit der App kann man Pokémon-Figuren sammeln, die auf dem Smartphone-Bildschirm bei eingeschalteter Kamera in die reale Umgebung eingeblendet werden. In Deutschland ist die App seit Mittwoch offiziell verfügbar.

Einige Anwohner schütteten nach Medienberichten im Stadtteil Rhodes kübelweise Wasser aus ihren Fenstern, um dem nächtlichen Radau ein Ende zu machen, aber vergeblich. Schließlich riefen sie die Polizei. Die verwarnte einige Spieler und löste die Ansammlung auf.

"Pokémon Go" auch in Deutschland verfügbar

Bislang war das Spiel, das auf realen Geodaten basiert und meist im Freien gespielt wird, nur in den USA, in Kanada und Neuseeland eingeführt worden. Dennoch hatte das Game, bei dem die Spieler auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren gehen, auch in Deutschland bereits einen Hype ausgelöst. Niantic war vom Ansturm der Spieler in den ersten Ländern überrollt worden und hatte die internationale Markteinführung zunächst gebremst, um eine Überlastung der Server zu vermeiden.

Hier finden Sie die besten Einsteiger-Tipps für Pokémon Go zum direkt Loslegen.

dpa

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