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Feuerwehrmänner löschen ein brennendes Auto in einem Stockholmer Vorort.

Nach tödlichen Schüssen

Krawalle in Stockholmer Vororten weiten sich aus

Stockholm - Krawalle haben in der Nacht zum Mittwoch mehrere Vororte von Stockholm erschüttert. Jugendliche fackelten Autos ab und attackierten Polizei und Rettungskräfte, teilten die Behörden mit.

Eine Schule und ein Kindergarten seien durch die Brände ebenfalls beschädigt worden. Die Polizei nahm acht Jugendliche im Alter zwischen 18 und 22 Jahren fest.

In Husby, einem Vorort im Norden Stockholms, waren am vergangenen Sonntag erstmals Unruhen aufgekeimt und seither in jeder Nacht fortgesetzt worden. Hintergrund soll der Tod eines 69-Jährigen sein, den die Polizei - nach offiziellen Angaben in Selbstverteidigung - erschossen hatte. Nach der Schießerei gingen in Husby Fahrzeuge in Flammen auf, Jugendliche bewarfen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Steinen. Ähnliche Szenen ereigneten sich wenig später in Fittja südlich von Stockholm sowie in anderen Vororten.

Schwedens Justizministerin Beatrice Ask kündigte an, Gewalt und Vandalismus in den Vororten zu bekämpfen. Angriffe auf Polizisten oder Rettungskräfte seien „inakzeptabel“, sagte sie.

dpa

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