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RKI aktualisiert Liste: Beliebte griechische Urlaubsinseln werden nun offiziell Corona-Hochrisikogebiete

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Von: Martina Lippl

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In Griechenland steigen die Corona-Zahlen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) aktualisiert deswegen seine Liste der Hochrisikogebiete. Beliebte Urlaubsziele sind betroffen.

Update vom 20. August, 15.59 Uhr: Nun ist es offiziell: Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln ab Dienstag (24. August) als Hochrisikogebiet ein. Das teilte die Deutsche Presseagentur mit. Gleichzeitig werden die Kanarischen Inseln und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.

Neben Kreta wird in Griechenland die südliche Ägäis mit Urlaubsinseln wie Rhodos, Kos, Mykonos oder Naxos als Hochrisikogebiet eingestuft. Diese zurzeit von Touristen vollen Inseln gelten unter anderem wegen ihres Nachtlebens als Keim der Corona-Ausbreitung in Griechenland.

Am Donnerstag (19. August) hatte die griechische Gesundheitsbehörde für das rund elf Millionen Einwohner zählende Land 3273 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, 20 Menschen starben.

RKI aktualisiert Liste der Hochrisikogebiete - Beliebte Reiseziele in Griechenland betroffen

Urlaubsziel Griechenland: Wegen steigender Corona-Zahlen werden Teile Griechenlands als Hochrisikogebiete eingestuft.
Urlaubsziel Griechenland: Wegen steigender Corona-Zahlen werden Teile Griechenlands als Hochrisikogebiete eingestuft. © Nicolas Economou/imago

Erstmeldung vom 20. August, 8 Uhr: Berlin - Wegen steigender Corona-Neuinfektionen wird die Liste der Corona-Hochrisikogebiete aktualisiert. Teile Griechenlands sollen laut Medienberichten als Hochrisikogebiet eingestuft werden.

RKI stuft Teile Griechenlands als Hochrisikogebiete ein

Kreta, die Ionischen Inseln um Korfu und die südliche Ägäis, sind wie die Funke Mediengruppe berichtet, davon betroffen. Auch Kosovo und Nordmazedonien sowie ganz Irland gehören demnach künftig zu den Hochrisikogebieten.

Hochrisikogebiete - Was ändert sich für Urlauber?

Einreisende nach Deutschland, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen damit für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Teile Spaniens sollen dagegen von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen werden. Kastilien, Asturien, Katalonien und Valencia sollen herabgestuft werden. Auch die Kanarischen Inseln gelten danach nicht länger als Hochrisikogebiete.

Das RKI hatte in der vergangenen Woche die Türkei auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Das sorgte kurz vor dem Schulstart in Nordrhein-Westfalen für Kritik. In Deutschland steigen derweil die Zahl der Coronavirus-Infektionen*. Das spiegelt sich auch in der Inzidenz. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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