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Einschränkungen auf Kreta: Corona-Zahlen steigen an - auch Touristen von Maßnahmen betroffen

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Die Corona-Zahlen steigen in vielen Ländern aktuell wieder stark an, auf der griechischen Insel Kreta folgt nun ein Mini-Lockdown. Touristen müssen herbe Einschränkungen in Kauf nehmen.

Athen - Der Sommer 2021 ist für viele Urlauber etwas ganz Besonderes: nach den langen harten Einschränkungen innerhalb der Corona-Pandemie ist es vielen Menschen endlich wieder möglich zu verreisen. Dass aktuell, trotz vielerorts sommerlicher Temperaturen, jedoch auch die Corona-Zahlen wieder ansteigen, ist in vielen Fällen auch dem Reiseverkehr geschuldet. Für die griechische Insel Kreta haben die Infektionszahlen nun erste Konsequenzen. Die Regierung in Athen hat einen Mini-Lockdown beschlossen.

Corona in Griechenland: Zahlen auf Kreta steigen stark an - Nun folgt der Mini-Lockdown

Nachdem eine erhöhte Zahl von Corona-Infektionen auf Kreta registriert wurde, hat die Regierung in Athen auf der Urlaubsinsel für sieben Tage ein nächtliches Ausgehverbot für die Region Rethymno verhängt. Zudem wurde eine entsprechende Verordnung, die bereits seit einer Woche für die Region Chania und Iraklio gilt, um sieben Tage verlängert. Dies teilte die Regierung in der Nacht zum Mittwoch mit.

Die Einschränkungen gelten damit im größten Teil der Mittelmeerinsel. Nur die östlichste Region Kretas von Lasithi mit den
Urlaubsgebieten um Agios Nikolaos, Elounda, Sitia und Ierapetra ist nicht von dem Mini-Lockdown betroffen.

Auch Touristen von Corona-Maßnahmen auf Kreta betroffen

Konkret heißt das: zwischen 1 Uhr und 6 Uhr in der Nacht darf in den Lockdown-Gebieten niemand ohne wichtigen Grund mehr auf die Straßen. Ausnahme gibt es nur für Notfälle und für Arbeitende in der Nacht. Doch auch eine weitere Einschränkung müssen Touristen in Kauf nehmen. Musik darf in Lokalen nicht mehr gespielt werden. Damit soll gemieden werden, dass die Menschen dicht beieinander tanzen.

Auch in Deutschland steigen die Corona-Zahlen rapide an, am Mittwoch, 18. August, hatte das Robert Koch-Institut mehr als 8000 Neuinfektionen gemeldet.

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