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Das Urteil gegen den Kapitän der "Costa Concordia" soll noch vor Ende der Woche fallen.

Urteil vor Ende der Woche erwartet

Kritik an Verteidigung von „Costa“-Kapitän Schettino

Grosseto - Vor dem mit Spannung erwarteten Urteil im Prozess gegen „Costa-Concordia“-Kapitän Francesco Schettino hat die Staatsanwaltschaft die Methode der Verteidigung kritisiert.

Schettino stehe zu Recht im Zentrum der Anklage, sagte Staatsanwalt Alessandro Leopizzi am Dienstag vor Gericht in Grosseto. „Die anderen waren seine Untergeordneten, Schettino war der Dominus des Notfall-Manövers.“ Die Verteidigung habe versucht, die Schuld auf andere abzuwälzen. Das Urteil wird nach Aussage von Schettinos Anwälten am Mittwoch oder spätestens Donnerstag erwartet.

Der Kapitän sagte der Nachrichtenagentur Ansa, er werde nach der Urteilsverlesung das Wort ergreifen. Schettino steht seit eineinhalb Jahren vor Gericht, ihm werden unter anderem fahrlässige Tötung und Körperverletzung vorgeworfen. Die „Costa Concordia“ war im Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der Insel Giglio gekentert. 32 Menschen starben, darunter 12 Deutsche.

dpa

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