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Ein Krokodil, ähnlich wie diesem, soll in Uganda eine schwangere Frau gefressen haben. Nun hat sich ihre Ehemann gerächt.

Vier Monate später

Krokodil frisst schwangere Frau: Ehemann rächt sich

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Kampala - Vier Monate, nach dem ein Krokodil eine schwangere Frau in Uganda gefressen hatte, hat sich der Witwer an dem Reptil gerächt. Für die Einheimischen ist er ein Held.

Ein Krokodil hat in Uganda eine schwangere Frau aufgefressen. Diese Meldung sorgte im November vergangenen Jahres für Entsetzen. Die 25-Jährige habe zusammen mit anderen Frauen Feuerholz am Kyoga-See im Nordosten des Landes sammeln wollen, als das Reptil sie ins Wasser gerissen habe, berichteten lokale Medien damals. Sie sei daraufhin spurlos verschwunden. Danach sei die Polizei auf der Jagd nach dem Tier gewiesen, bisher allerdings erfolglos.

Nun hat der Ehemann der damals 25-Jährigen Rache genommen. Wie BBC online berichtet, gelang es dem verwitweten Fischer Mubarak Batambuze vier Monate nach dem entsetzlichen Vorfall, das Tier mit einem Speer zu erlegen. Die Waffe ließ sich der 50-Jährige extra anfertigen, nachdem er zuvor vergeblich versucht hatte, das Krokodil mit Steinen zu töten. Entdeckt hatten es Dorfbewohner an einem See, überzeugt davon, dass es sich um das gleiche Krokodil handelt, das Batambuzes Frau getötet hatte.

"Es war kein gewöhnliches Krokodil. Es war so groß", erinnert sich der Fischer laut BBC-Bericht. Das bestätigt demnach auch Oswald Tumanya, ein Ranger der Tierschutzbehörde Uganda Wildlife Authority. Ihm zufolge war das Krokodil rund vier Meter lang und wog etwa 600 Kilo.

Die Einheimischen sind Batambuze für seine Tat dankbar. "Ich bin ein Held hier im Ort - die Leute bedanken sich immer noch", wird der Witwer von BBC zitiert.

Im ostafrikanischen Uganda kommt es seit Jahren immer häufiger zu Krokodil-Attacken. Grund sei vor allem die Überfischung der Gewässer, so Experten. „Die Tiere wissen nicht mehr, was sie fressen sollen und greifen deshalb Menschen an“, sagte Peter Ogwang von der Tierschutzbehörde Uganda Wildlife Authority (UWA).

Insgesamt konnten in den vergangenen zehn Jahren fast 80 Krokodile eingefangen und in Nationalparks umgesiedelt werden. Vielen gelang es aber später, in ihre Heimatgewässer zurückzukehren. Das größte jemals in Uganda gefundene Exemplar wog 1000 Kilogramm und soll nach UWA-Angaben bis 2005 mindestens 83 Menschen getötet haben.

vh (mit Material von dpa)

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