Das etwa 1,5 Meter lange und rund 15 Kilogramm schwere Krokodil gehörte zur seltenen Art der Philippinen-Krokodile. Foto: Ian R. Knight
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Das etwa 1,5 Meter lange und rund 15 Kilogramm schwere Krokodil gehörte zur seltenen Art der Philippinen-Krokodile. Foto: Ian R. Knight

Tragödie in Zürich

Krokodil verbeißt sich in Pflegerin und wird erschossen

Eine Tierpflegerin wird im Zoo in Zürich von einem Philippinen-Krokodil in die Hand gebissen. Minutenlang lässt das Tier nicht mehr los und muss schließlich getötet werden.

Zürich (dpa) - Im Zoo in Zürich hat sich ein Krokodil in die Hand einer Tierpflegerin verbissen und minutenlang nicht mehr losgelassen.

Das Tier sei schließlich erschossen worden, berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur SDA-Keystone am Mittwoch. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Tierpflegerin habe das Gehege am Montagabend reinigen wollen und dafür das männliche Philippinen-Krokodil von dem Bereich abgetrennt, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel der Nachrichtenagentur. Dabei sei es dem Tier gelungen, nach der Hand der Frau zu schnappen.

Da es nicht mehr losließ, habe man sich schließlich dazu durchgerungen, das Tier zu töten. Das etwa 1,5 Meter lange und rund 15 Kilogramm schwere Krokodil gehörte den Angaben zufolge zur seltenen Art der Philippinen-Krokodile von den Mindanao-Inseln, von denen es nur noch 250 Exemplare in freier Wildbahn gebe. Im Zoo Zürich lebe noch ein Weibchen derselben Art, sagte Rübel. Ob der Zoo sich nach einem neuen Männchen umschauen wolle, sei noch nicht entschieden.

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Es ist eine Tragödie in einem Zoo: Ein Löwenrudel droht qualvoll zu verhungern. Durch Fotos im Netz wird nun die Öffentlichkeit weltweit darauf aufmerksam.

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