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Kubanische Bootsflüchtlinge in Honduras angekommen

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- Tegucigalpa - An der Karibikküste von Honduras sind in drei Tagen 52 kubanische Bootsflüchtlinge an Land gegangen. Die Behörden des mittelamerikanischen Landes äußerten sich besorgt über die ungewöhnlich hohe Zahl. Der Direktor der Einwanderungsbehörde, Ramón Romero, sagte am Mittwoch (Ortszeit), Befragungen hätten ergeben, dass noch viele weitere auf dem Meer unterwegs seien.

Jedes Jahr versuchen tausende Kubaner, die Insel illegal auf dem Seeweg zu verlassen. Meistens ist allerdings der unmittelbar nördlich von Kuba gelegene US-Bundesstaat Florida das Ziel. Die Atlantikküste von Honduras liegt etwa 700 Kilometer südlich der Südküste Kubas. Honduras ist für viele illegale Einwanderer aus Südamerika und Asien ein Durchgangsland auf dem Weg in die USA. Der honduranische Grenzschutz kündigte am Mittwoch Ermittlungen an, um herauszufinden, ob professionelle Schlepperorganisationen den Kubanern geholfen hätten, nach Honduras zu gelangen.

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