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Die Kuh "Verona" soll im vergangenen August in Mittelhessen eine Spaziergängerin angegriffen und tödlich verletzt haben.

Kuh-Halterin nach Todesfall angeklagt

Wetzlar/Greifenstein - Die tödliche Attacke der Kuh Verona auf eine Spaziergängerin in Hessen wird ein Fall fürs Gericht. Der Halterin droht nun Haftstrafe.

Die Staatsanwaltschaft hat die Halterin des Tieres angeklagt. Der 59-Jährigen werde fahrlässige Tötung vorgeworfen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Wetzlar, Uwe Braun, am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der “Wetzlarer Neuen Zeitung“.

Die Besitzerin soll es im vergangenen August unterlassen haben, die Kuh wieder einzufangen, nachdem Verona ein Kälbchen zur Welt gebracht und sich von Herde und Weide abgesetzt hatte. Dabei habe sie gewusst, dass junge Muttertiere eine erhöhte Gefahr darstellen.

Das Tier soll für den Tod einer 57-jährigen Frau verantwortlich sein, die mit mehreren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen auf einer Wiese bei Greifenstein in Mittelhessen gefunden worden war. Der Besitzerin drohen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Braun wollte sich vor dem Prozess nicht zu den Aussagen der 59-Jährigen äußern. Diese hatte sich nach dem Vorfall schockiert gezeigt und erklärt, Verona sei nie als aggressiv aufgefallen.

dpa

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