Erst gefesselt, dann erstochen

40 Minuten Verspätung: Kunde tötet Pizzaboten

  • schließen
  • Denis Huber
    Denis Huber
    schließen

Puebla - Weil seine Pizza 40 Minuten zu spät ausgeliefert wurde, rastete der Empfänger komplett aus: Erst sperrte der 22-Jährige den Pizzaboten ein. Als der Mann fliehen will, zückt der Kunde sein Messer und tötet ihn.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - dieses Sprichwort wurde für einen mexikanischen Pizzaboten tödlicher Ernst. Weil er seine Ware 40 Minuten zu spät auslieferte, rastete der Kunde komplett aus und tötete den Pizzaboten.

Die Leiche des Mannes wurde am Montag mit verbundenen Augen und gefesselten Händen etwa 140 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt im Ort Tetla de Solidad gefunden. Dies teilten die örtlichen Behörden mit, wie die französische Nachrichtenagentur afp berichtet.

Der Pizzabote war zuletzt am Samstag gesehen worden, als er zu einem späten Lieferauftrag aufbrach. Nachdem der Mann als vermisst gemeldet wurde, kam die Polizei schnell auf seinen letzten Kunden. Vor dessen Haus stand noch das Moped des Pizzafahrers.

Als die Polizei den Hausbesitzer festnehmen wollte, schlug dieser zunächst auf den Beamten ein. Später gab er zu, dass er so erzürnt über die Verspätung gewesen sei, dass er den Boten fünf Stunden lang eingesperrt und geschlagen habe. Seine Freundin stand ihm dabei offenbar tatkräftig zur Seite.

Ein Fluchtversuch wurde dem armen Mann schließlich zum Verhängnis - mit mehreren Messerstichen tötete der 22-Jährige sein Opfer und "entsorgte" es in einem leerstehenden Haus nebenan.

dh

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag vom 16.12.2017: Hier finden Sie die aktuellen Lottozahlen. 13 Millionen Euro lagen im Jackpot.
Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Flammen in Kalifornien zwingen weitere Menschen zur Flucht
Zwei Wochen lodern die Flammen in dem Bundesstaat an der US-Westküste schon - und immer noch ist keine Entspannung der Lage in Sicht. Es gibt nur einen …
Flammen in Kalifornien zwingen weitere Menschen zur Flucht
Kind (9) in Tresor gefangen - Erstickungsgefahr! Dramatischer Einsatz für Berliner Feuerwehr
Der Code war unbekannt und musste geknackt werden: Ein Kind sperrte sich beim Spielen selbst in einem Tresor ein. 
Kind (9) in Tresor gefangen - Erstickungsgefahr! Dramatischer Einsatz für Berliner Feuerwehr
Sechs Tote bei Verkehrsunfall in Birmingham
Horror-Unfall in England: Bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen sterben sechs Menschen. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr.
Sechs Tote bei Verkehrsunfall in Birmingham

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion