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Flugzeug tötet Alligator auf der Landebahn in Orlando. 

Schräger Wildunfall

Flugzeug im Landeanflug tötet hochspringenden Alligator

Rehe oder Wildschweine kommen Autofahrern hierzulande ab und an in die Quere. In Florida (USA) sind Alligatoren unterwegs. Für ein Exemplar ging der Spaziergang auf einer Landebahn allerdings übel aus.

Orlando - Alligatoren machen in Florida immer wieder Schlagzeilen. Für Furore sorgte ein Prachtexemplar auf einem Golfplatz. Seelenruhig spazierte ein Vier-Meter-Kerl über das Green. In den sozialen Netzwerken wurde dieser Alligator zum Star.

Dagegen hat es einen anderen seiner Art besonders schlimm erwischt. Ein Alligator wurde jetzt auf einer Landebahn in Orlando von einem Flugzeug getötet, wie ein Foto auf Facebook zeigt. 

Die Aufnahme ist kurios, aber auch sehr traurig: Leblos liegt der über drei Meter lange Alligator im Scheinwerferlicht auf Asphalt. Der Panzer wirft dunkle zackige Schatten. Es sind Blutspuren zu sehen. Daneben steht ein Mann in hellen Baumwollhosen und weißem Polo-Shirt und lacht.

Pilot Brad Pierce selbst hat den Alligator nicht mit seinem Flugzeug getötet. Allerdings posiert er auf der Landebahn des Flughafen Orlandos (KORL) neben dem toten Tier. „Es ist eines der verrücktesten Dinge, die ich in all meinen Jahren in der Luftfahrt gesehen haben“, kommentiert er.

Wie sich herausstellte, wollte ein ortsansässiger Pilot seine Maschine Typ Navajo landen, als der Alligator auf dem Rollfeld plötzlich in die Höhe sprang und an einen Flugzeugflügel krachte. Wie Pierce in seinem Facebook-Post weiter schreibt, war der Alligator  sofort tot und das Flugzeug am Flügel beschädigt.  

Mitten in New York hat die Polizei auch schon ein Krokodil eingefangen. Das ein Meter lange und „ziemlich angriffslustige“ Tier sei durch Inwood im Norden von Manhattan spaziert.

ml

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