Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Wer zuletzt lacht

Ladendieb erhält 510.000 Dollar Entschädigung

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New York - Weil ein Polizist einem Ladendieb absichtlich ein Bein gestellt haben soll, brach sich dieser das Handgelenk. Die Beamten fanden das offenbar witzig. Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Eine Tüte Shrimps soll er heimlich eingesteckt haben, lautete die Anklage. Am 31. Mai 2011 wurde Kevin Jarman deshalb festgenommen. Weil er sich während der Festnahme aber ein Handgelenk gebrochen hat, erhält der 50-Jährige nun 510.000 US-Dollar Entschädigung. Das entschied eine Jury, die der Polizei ihre Version des Vorfalls nicht abkaufte, wie das Online-Portal der New York Daily News berichtet. Demnach soll Jarman in Ohnmacht gefallen sein.

Jarman behauptet, dass die Beamten die Handschellen besonders eng angelegt hätten und er darum gebeten habe, diese zu lockern. Seiner Bitte kam Sergeant Samuel Morales aber nicht nach. Im Gegenteil: Er soll sogar ruckartig an den Handschellen gezogen und gleichzeitig einen Fuß so positioniert haben, dass Jarman fiel und sich dabei das Handgelenk brach. Die Polizisten seien daraufhin in Gelächter ausgebrochen und hätten gesagt, dass sie das auf YouTube posten würden, so die New York Daily News. Die Jury entschied am Ende für den Ladendieb.

Jarman sahnt nicht zum ersten Mal ab

Es ist nicht das erste Mal, dass Jarman ordentlich abräumt. Im Jahr 2005 verklagte er die New Yorker Polizei wegen einer fehlerhaften Festnahme. Sie hatten ihn wegen Drogenhandels abgeführt. Jarman kassierte dabei 15.000 US-Dollar.

Im November 2013 spielte sich dasselbe Szenario nochmals ab: Wieder wurde Jarman wegen Drogenhandels festgenommen. Die Klage wurde fallen gelassen, und der 50-Jährige konnte sich diesmal über 20.000 US-Dollar freuen, wie die New York Post berichtet. So hoch wie dieses Mal fiel der Schadensersatz aber noch nie aus.

maz

Rubriklistenbild: © dpa

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