+
Das Containerschiff Rena

Frachter "Rena" droht auseinander zu brechen

Wellington - Die Lage in Neuseeland ist nach Expertenangaben prekär: Das havarierte Schiff "Rena" droht angesichts großer Risse zu zerbrechen. Trotzdem versuchen Arbeiter zu retten, was zu retten ist.

Lesen Sie dazu auch:

Rettungsarbeiten auf der "Rena" gehen voran

Drohende Ölpest: Kampf gegen die Uhr

Rettung des Unglücksfrachter geht nicht voran

Umweltkatastrophe droht - Kapitän festgenommen

Bergungsteams haben vor der neuseeländischen Küste wieder mit dem Abpumpen von Öl aus einem havarierten Containerschiff begonnen. Die Arbeiten an der “Rena“, die am 5. Oktober auf der Nordinsel rund 22 Kilometer vor dem Hafen von Tauranga am Astrolabe-Riff auflief, waren wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Die Lage ist nach Expertenangaben prekär: Angesichts großer Risse droht das Containerschiff jederzeit zu zerbrechen.

Nach Havarie: Ölpest in Neuseeland

Nach Havarie: Ölpest in Neuseeland

Eine für Montagnacht erwartete Wetterverschlechterung könnte zudem die Abpumparbeiten behindern oder ganz zum Erliegen bringen. Bislang konnten rund 34 Tonnen Treibstoff aus dem Schiff abgepumpt werden, geschätzte 350 Tonnen sind nach Angaben der neuseeländischen Seefahrtsbehörde MNZ in die Bay of Plenty ausgelaufen. Insgesamt hat die “Rena“ demnach noch mehr als 1.400 Tonnen Treibstoff an Bord. Die Chancen, das ganze Öl abzupumpen, bevor der Tanker auseinanderbricht, stünden “nicht sehr gut“, sagte der neuseeländische Verkehrsminister Steven Joyce.

Das Umweltministerium sprach von der größten maritimen Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes. Den Verschmutzungen durch den Ölteppich in dem Naturparadies sind bislang rund 1.250 Seevögel zum Opfer gefallen.

dapd/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mord aus Heimtücke: 89-Jähriger bekommt Lebenslang
Chemnitz - Keine Milde wegen des Alters: Ein 89-Jähriger muss lebenslang hinter Gitter. Das Landgericht Chemnitz verurteilt den Rentner wegen Mordes an seiner ehemaligen …
Mord aus Heimtücke: 89-Jähriger bekommt Lebenslang
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Schönborn - Bei Minusgraden hat ein Busfahrer etwa 20 Schulkinder ohne weitere Informationen an der Straße ausgesetzt. Eltern reagieren nun empört.
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Biberach/Berlin (dpa) - Mit der Internet-Kampagne "Vom großen B zum kleinen B" reagiert die baden-württembergische Stadt Biberach an der Riß auf Anti-Schwaben-Sprüche in …
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung
Nach Überzeugung von Axel Haverich sind erhöhte Blutfettwerte nicht der Hauptrisiko-Faktor für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Leiter der Herzklinik an der …
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung

Kommentare