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Die Lage der MSC Flaminia ist weiterhin bedrohlich.

Lage auf "MSC Flaminia" verschlechtert

Buxtehude - Dichter Qualm auf der “MSC Flaminia“: Schlechtes Wetter auf hoher See behindert die Bergungsarbeiten massiv. Auf dem Schiff ist am 14. Juli ein Feuer ausgebrochen.

- Rauchsäule über weiterem Laderaum - Schlechtes Wetter behindert Bergungsarbeiten (Neu: mehr zur Ausbreitung des Feuers) =

Über einem weiteren Laderaum des havarierten Containerschiffs hat sich eine Rauchsäule gebildet, wie die Reederei NSB aus Buxtehude am Dienstag mitteilte. Bislang hatte sie gehofft, dass der Laderaum von dem Feuer an Bord verschont bleibt.

In den vergangenen Tagen hatte die Rauchentwicklung auf dem Schiff kontinuierlich abgenommen. Die Brände in drei weiteren Laderäumen gelten inzwischen als gelöscht.

Sorgen bereitet dem norddeutschen Unternehmen auch das schlechte Wetter, wegen dem die Bergungsarbeiten vorerst unterbrochen werden mussten. Derzeit befindet sich der Frachter, der von einem Schlepper gezogen wird, knapp 400 Kilometer vor der britischen Küste. Auf eine Genehmigung zum Einlaufen in geschütztes Seegebiet wartet die Reederei bislang vergeblich.

Das Feuer war am 14. Juli aus noch ungeklärter Ursache auf dem rund 300 Meter langen Schiff ausgebrochen. Ein Seemann wurde getötet, ein weiterer wird noch vermisst. Die restliche Besatzung konnte gerettet werden. Ursprünglich hatte sich der Frachter im Atlantik auf dem Weg von Charleston im US-Bundesstaat South Carolina nach Antwerpen in Belgien befunden.

dapd

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