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"Philae" war an einm schattigen und kühlen Platz gelandet. Nun soll der Roboter eine Betriebstemperatur von null Grad erreicht haben. Foto: Esa/Rosetta/Philae/Civa/Archiv

Landeroboter "Philae" wärmt sich langsam auf

Köln (dpa) - Der Raumfahrtroboter "Philae" ist nach seinem siebenmonatigen Winterschlaf auf dem fernen Kometen Tschuri betriebsbereit.

Der kleine Landeroboter sandte am Freitag bei einer 19-minütigen Übertragung trotz einiger Unterbrechungen Datenpakete, darunter auch aktuelle Daten, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit.

Allerdings seien noch längere und stabile Kontakte nötig, um "Philae" umfangreiche Kommandos geben und mit ihm wie geplant wieder wissenschaftlich arbeiten zu können. Nach den ersten beiden Kontakten nach dem Winterschlaf am vergangenen Wochenende sei die Flugbahn des Orbiters "Rosetta" angenähert worden, der die Daten von "Philae" zur Erde weiterleitet. Ob das ausreicht, müsse sich zeigen.

"Der Kontakt hat uns bestätigt: "Philae" geht es recht gut", erklärte der stellvertretender Operationsmanager Michael Maibaum. Der Roboter habe mittlerweile eine Betriebstemperatur von null Grad erreicht, so dass die Batterie Energie speichern könne und damit "Philae" auch in der Komentennacht einsatzbereit wäre.

"Mehr und mehr Solarpanele wurden angestrahlt, zum Schluss des Kontakts konnte "Philae" über vier Panele Energie aufnehmen", erläuterte Maibaum. Temperatur- und Energiewerte zeigten, dass der kleine Landeroboter betriebsbereit sei. "Philae" war an einem schattigen und kühlen Platz gelandet. Deshalb konnte er seine Batterie lange Zeit nicht neu aufladen.

Esa zu Rosetta

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