Landgericht schickt Axtmörder hinter Gitter

Braunschweig - Im Februar hatte ein Mann zwei Frauen mit einer Axt in Hannover und Braunschweig angegriffen und ausgeraubt. Ein Opfer starb. Nun hat das Landgericht ein Urteil gefällt.

Der Mann muss lebenslang ins Gefängnis. Das hat am Dienstag das Landgericht Braunschweig entschieden. Zugleich stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest. Eines der beiden Opfer, eine 53-jährige Braunschweigerin, starb infolge des Angriffs.

In beiden Fällen habe der Angeklagte den Tod seiner Opfer zumindest billigend in Kauf genommen, so der Richter. Habgier und Heimtücke seien die Beweggründe für die Taten gewesen. Auch wenn sich der Täter möglicherweise in einer „Endzeitstimmung“ wegen Beziehungsproblemen und Perspektivlosigkeit befunden habe, müsse man von einer besonderen Schwere der Tat ausgehen. So habe er nach der ersten Tat nicht aufgehört: „Ihnen war letztlich alles egal - Hauptsache sie bekommen ihr Geld.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolfoto

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