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Laserpointer-Attacke auf Airbus-Piloten - 117 Passagiere an Bord (Symbolfoto).

Anflug auf Bremen

Laser-Attacke auf Airbus-Piloten - 117 Passagiere an Bord

Im Landeanflug auf Bremen sind Piloten eines Airbus A319 mit Laserpointer beschossen worden. Die Attacke hätte mit einer Katastrophe enden können. 117 Passagiere waren an Bord.  

Nienburg - Piloten eines Airbus A319 sind in Niedersachsen mit einem Laserpointer geblendet worden. Das Flugzeug befand sich am Montagabend gegen 22.16 Uhr im Landeanflug auf den Flughafen Bremen, berichtete die Polizei in Nienburg am Dienstag. 117 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder waren an Bord der Germania-Maschine, die sich auf dem Rückflug aus Dalaman (Türkei) befand. 

Die Piloten bemerkten am späten Montagabend, dass sie aus dem Bereich einer Ortschaft im Kreis Nienburg mit Laserstrahlen geblendet wurden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten suchten die Gegend zwar großflächig ab, konnten aber keine Verdächtigen mehr finden.

Darum sind Laserstrahlen gefährlich

Laserpointer sind kein Spielzeug. Laserstrahlen können irreparable Augenschäden hervorrufen. Zudem können getroffene Piloten die Orientierung verlieren und in Absturzgefahr geraten. Immer wieder werden in Deutschland Flugzeug- oder Helikopter-Piloten mit Laserpointern geblendet. Dabei war die Region Nienburg bereits mehrfach betroffen.

Laserpointer sind kein Scherz

Weil sie einen Piloten mit einem Laserpointer geblendet hat, wurde eine 26-Jährige vor zwei Jahren zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, wie Merkur.de* berichtet. Die junge Frau hatte den Laser im Internet als Spielzeug für ihre Katze gekauft.

dpa


*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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