Ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC landet zur Unterstützung nach einem Lawinenabgang.
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Ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC landet zur Unterstützung nach einem Lawinenabgang. (Symbolbild)

Zeuge musste alles mitansehen

Lawinenabgang in Österreich: 49-Jähriger kann nur noch tot geborgen werden - Begleiter überlebt schwer verletzt

  • Felix Durach
    vonFelix Durach
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Nach einem Lawinenabgang am Großen Zunig in Osttirol konnte ein 49-jähriger Österreicher nur noch tot geborgen werden. Sein Begleiter überlebte schwer verletzt.

Matrei in Osttirol - Bei einem Lawinenabgang in der österreichischen Region Osttirol, der sich am Samstagmittag ereignet hatte, wurden zwei Skitourengeher verschüttet. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 13.00 Uhr, als sich am Großen Zunig (2.776 Meter) ein Schneebrett löste. Wie die Alpinpolizei berichtet, wollten die zwei Einheimischen demnach eine selten befahrene, enge und steiler Rinne hinabfahren, in der sich dann wohl das Schneebrett löste.

Österreich: Ein Toter bei Lawinenabgang in Osttirol - Beobachter verständigt die Bergrettung

Die zwei Männer wurden anschließend von der Lawine ca. 200 Meter mitgerissen ehe sie weitere 100 Meter abstürzten. Ein weiterer Einheimischer, der die beiden Skifahrer aus dem Tal heraus mit einem Fernglas beobachtete, setzte Berichten von orf.at zu Folge, nach dem Lawinenabgang die Rettungskette in Gang und verständigte die Bergrettung, die mit etwa 25 Personen ausrückte.

Lawinenabgang in Österreich: 48-Jähriger überlebt schwer verletzt - Begleiter kann nur tot geborgen werden

Die Retter konnten einen 48-Jährigen mit schweren Verletzungen aus dem Schnee befreien. Der verletzte Skitourengänger wurde anschließend mit einem Helikopter in die Klinik nach Innsbruck abtransportiert. Für seinen 49-jährigen Begleiter kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er konnte von den Rettungskräften nur noch tot aus dem Schnee geborgen werden. (fd)

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