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Lawine auf Skipiste in der Schweiz (Symbolbild)

Unglück in der Schweiz

Lawine reißt Deutschen in den Tod - Sohn wird Zeuge des Dramas

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Bei einem Lawinenabgang in der Region Lauchernalp in der Schweiz ist ein Deutscher mitgerissen und verschüttet worden. Sein Sohn musste das Unglück mit ansehen.

  • Eine Lawine riss in der Schweiz einen Deutschen mit.
  • Sein Sohn sah das Unglück mit an.
  • Der Mann wurde verschüttet und starb später im Krankenhaus.

Wiler (Schweiz) - In der schweizer Ski-Region Lachernalp in der Gemeinde Wiler ist am Samstag eine Lawine abgegangen und hat einen Deutschen mitgerissen. Der Schneerutsch löste sich nach Angaben der schweizer Polizei am 28. Dezember um 11.15 Uhr außerhalb des Skigebietes.

Lawine tötet Deutschen in der Schweiz - er hatte die Skipisten verlassen

Die Lawine riss demnach einen Deutschen, der außerhalb des Skigebietes als Tourenskifahrer unterwegs war, mit und verschüttete ihn. Rettungskräfte konnten den 55-Jährigen anschließend aus den Schneemassen befreien. Er wurde schwerverletzt in das Inselspital-Krankenhaus in Bern geflogen. Dort starb der Mann am Samstagabend infolge seiner schweren Verletzungen.

Lawine in der Schweiz: Sohn versucht Vater selbst freizuschaufeln

Besonders tragisch ist, dass der Sohn des Mannes den Lawinen-Abgang und die Verschüttung seines Vaters mit ansehen musste. Nach Angaben der Polizei hatten Vater und Sohn zuvor unterhalb der Station Gandegg die Skipisten verlassen und gingen in Richtung Stieltihorn. Die Lawine erfasste den Mann anschließend auf einer Höhe von knapp 2700 Metern.

Der Sohn wurde von der Lawine nicht erfasst und schlug anschließend Alarm. Noch bevor die Rettungskräfte eingetroffen waren, konnte der Sohn den Vater mit einem Lawinenverschüttungsgerät orten und begann bereits ihn freizuschaufeln. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten den Vater schließlich in einer Tiefe von zwei Metern bergen. In kritischem Zustand wurde er anschließend ins Krankenhaus geflogen.

Ebenfalls am Samstag ging auch in Südtirol eine Lawine ab und tötete eine Frau und zwei Kinder. Auch Verkehrsminister Andreas Scheuer war in der Nähe.

Seine Eltern meldeten ihn am Nachmittag als vermisst, am Abend dann die traurige Nachricht. Ein 16-Jähriger konnte nur noch tot aufgefunden werden.

In Tirol ist eine weitere Lawine abgegangen. Am 31. Dezember wurde dabei mindestens eine Person verschüttet.

In den Kitzbüheler Alpen kam es zu einer dramatischen Rettungsaktion. Eine bayerische Frau verletzte sich und musste in einer dramatischen Bergung gerettet werden.

Video: Lawine in Südtirol

rjs

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