+
In den Schweizer Alpen sind am Montag drei Menschen in Lawinen ums Leben gekommen.

Jede Hilfe kam zu spät

Sieben Menschen sterben in Lawinen

Bern - Der Weiße Tod hat erbarmungslos zugeschlagen: In den Schweizer Alpen sind zwischen Freitagabend und Montag sieben Menschen in Lawinen ums Leben gekommen.

Nach zahlreichen Lawinenabgängen mit mehreren Toten innerhalb weniger Tage haben in der Schweiz Behörden und Experten erneut vor Gefahren für Wintersportler gewarnt. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos schätzte die Lawinengefahr in weiten Teilen der Schweizer Alpen am Silvestertag als "erheblich" ein. Auch die Polizei rief zur Vorsicht auf. Lawinen könnten sich spontan lösen oder auch von nur einem einzelnen Skifahrer ausgelöst werden.

Allein von Freitag bis Montagabend wurden in der Schweiz durch mehrere Lawinen sieben Menschen getötet. Das bislang letzte Opfer - ein 50-jähriger Skiwanderer - kam am Büelenhorn bei Davos Monstein (Kanton Graubünden) ums Leben. Zuvor konnten nach Lawinenabgängen bei Arolla und Orsières sowie im Val Ferret (Kanton Wallis) drei Männer im Alter 27, 31 und 36 Jahren nur noch tot geborgen werden. In den Waadtländer Alpen wurde ein 58-Jähriger im Gebiet von Bex (Kanton Waadt) von einer Lawine verschüttet, er starb später in einem Krankenhaus. Zwei weitere Skifahrer starben durch Lawinen am Piz Nair im Oberengadin (Graubünden) sowie im Gotthardgebiet (Kanton Uri).

dpa/afp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bahn inspiziert Bäume: Strecken sollen sturmsicherer werden
Köln (dpa) - Die Bahn will sturmsicherer werden. Experten erfassen dazu heute in Köln kranke oder nicht fest stehende Bäume neben den Gleisen. Die so gewonnenen Daten …
Bahn inspiziert Bäume: Strecken sollen sturmsicherer werden
Medienbericht: Vermisste Tramperin Sophia (28) tot an Tankstelle gefunden 
Seit vergangener Woche wird die 28-jährige Leipzigerin Sophia L. vermisst. Einem spanischen Medienbericht zufolge wurde jetzt ihre Leiche an einer Tankstelle gefunden.
Medienbericht: Vermisste Tramperin Sophia (28) tot an Tankstelle gefunden 
Frauenleiche in Spanien gefunden
Seit einer Woche gibt es kein Lebenszeichen mehr von der Tramperin Sophia L.: Jetzt wurde in Spanien eine Frauenleiche gefunden. Die Angehörigen bangen - und sehen sich …
Frauenleiche in Spanien gefunden
Touristin erschießt höchst seltenes Tier - die Reaktionen folgen prompt
Tausende User empören sich über das Foto einer US-Amerikanerin: Auf dem Bild steht sie triumphierend vor einer toten Giraffe, grinst bis über beide Ohren - und das, …
Touristin erschießt höchst seltenes Tier - die Reaktionen folgen prompt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.