Lebenslage Haft für "Maskenmann" gefordert

Stade - Im Prozess gegen den mutmaßlichen Kindermörder Martin N. hat die Verteidigung am Mittwoch eine lebenslange Haftstrafe für den 41-Jährigen gefordert.

Eine anschließende Sicherungsverwahrung des Mannes sei aus Sicht der Verteidigung aber nicht notwendig, sagte der Anwalt am Mittwoch im Landgericht Stade. Der Verteidiger betonte, der 41-Jährige habe mit seinem Geständnis maßgeblich zur Aufklärung der Verbrechen beigetragen.

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Der aus Bremen stammende Pädagoge Martin N. soll jahrelang nachts mit einer schwarzen Sturmhaube getarnt in Häuser, Zeltlager und Ferienheime eingedrungen sein, um sich an kleinen Jungen zu vergehen. Er wurde später in den Medien als “Maskenmann“ bekannt. Der Mann gestand, drei Jungen entführt und getötet zu haben. Erst fast zehn Jahre nach dem letzten Fall war es der Polizei gelungen, Martin N. in Hamburg festzunehmen. Das Urteil wird für Ende Februar erwartet.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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