Verteidiger hatten Freispruch verlangt

Lebenslange Haft für Mord an schwangerer Ex-Freundin 

Berlin - Ein 29-Jähriger wurde vom Berliner Landgericht zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Er soll eine 35-jährige schwangere Frau mit Messerstichen getötet haben. 

Nach tödlichen Messerstichen auf eine 35 Jahre alte schwangere Lehrerin hat das Berliner Landgericht den Vater des ungeborenen Kindes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der 29-Jährige sei des Mordes sowie des Schwangerschaftsabbruchs schuldig, begründeten die Richter am Donnerstag. 

Der Angeklagte habe der EX-Freundin im Juni 2016 im Stadtteil Schöneberg aufgelauert. Als sie zur Arbeit gehen wollte, habe er die arglose Frau in ihre Wohnung zurückgedrängt und mehrfach auf sie eingestochen. Das Urteil entsprach im Wesentlichen dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger hatten Freispruch verlangt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Herzzerreißendes Video: Mutter zwingt Sohn (2), Hundefutter zu essen und lacht ihn aus
Ein verstörendes Video ging kürzlich in den sozialen Netzwerken um. Es zeigt einen Zweijährigen, der über einen Napf gebeugt Hundefutter essen musste. Seine Mutter lacht …
Herzzerreißendes Video: Mutter zwingt Sohn (2), Hundefutter zu essen und lacht ihn aus
Polizisten stoppen kaputtes Auto - als sie hinein blicken, stockt ihnen der Atem
„Ja, dieses Auto wurde tatsächlich gefahren“ - das schreibt die Polizei und postet auf Twitter Bilder des Wagens dazu. Bilder, die tatsächlich sprachlos machen.
Polizisten stoppen kaputtes Auto - als sie hinein blicken, stockt ihnen der Atem
Bademeister spricht Gast in Freibad wegen Chips an - mit fatalen Folgen
In Brühl ist ein Badegast im Freibad völlig ausgerastet und hat den Bademeister verprügelt, weil dieser ein Verbot ausgesprochen hatte.  
Bademeister spricht Gast in Freibad wegen Chips an - mit fatalen Folgen
Tesla-Chef wollte bei Höhlen-Drama helfen - jetzt soll er sich sein Angebot "dahin schieben, wo es weh tut"
Bergung per Mini-U-Boot? Für dieses Hilfsangebot des milliardenschweren Unternehmers Elon Musk hat ein an dem Höhlendrama in Thailand beteiligter Rettungstaucher nicht …
Tesla-Chef wollte bei Höhlen-Drama helfen - jetzt soll er sich sein Angebot "dahin schieben, wo es weh tut"

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.