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Der zerstörte Reaktor Nummer 3 des Katastrophenreaktors Fukushima.

Wieder Zittern in Fukushima

Leck im Tank! Radioaktives Wasser strömt in Erde

Tokio - Das Bangen nimmt kein Ende: Nur einen Tag nach dem erneuten Stromausfall im japanischen Katastrophenreaktor Fukushima kämpft der Betreiber mit einem weiteren Problem.

120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser müssen aus einem Tank gepumpt werden, weil daran ein Leck vermutet wird, wie die Betreiberfirma Tepco am Samstag in Tokio berichtete. Nur geringe Mengen davon seien aber wahrscheinlich ins Erdreich eingedrungen.

Mit dem Wasser wurden vor zwei Jahren die geschmolzenen Reaktorkerne gekühlt, nachdem ein Erdbeben und ein Tsunami das Strom- und Kühlsystem des Kraftwerks zerstört hatten. Bis heute kämpft die Region mit den Folgen der ausgetretenen Radioaktivität. Viele Orte um Fukushima sind wegen der Strahlung noch immer nicht bewohnbar.

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Erst am Freitag war erneut an einem Reaktor die Kühlung für die Brennstäbe ausgefallen.

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