Im Norden Mexikos

19 Leichen gefunden - acht mit Folterspuren

Ciudad Juárez - In Mexikos nördlichem Bundesstaat Chihuahua sind die Leichen von 19 Menschen gefunden worden, von denen acht vor ihrem gewaltsamen Tod gefoltert wurden.

Elf männliche Körper habe man in einem Massengrab nahe der Grenze zu den USA in der Ortschaft Ejido Jesús Carranza entdeckt, teilte die für Vermisste zuständige Staatsanwaltschaft mit. Die Männer seien vermutlich vor zwei Jahren begraben worden, als sich Drogenbanden in der Gegend bekämpften.

Nahe der Stadt Rosales wurden an einer Straße demnach acht weitere Opfer gefunden. Deren Leichen wiesen laut Staatsanwaltschaft Folterspuren wie Brandmale und ausgestochene Augen auf. Die Opfer seien vor kurzem mit Kopfschüssen hingerichtet worden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Sölden - Obwohl Experten vor Lawinen gewarnt hatten, ist ein Deutscher in Sölden auf die Piste gegangen - und kam durch ein Schneebrett, das er wohl selbst ausgelöst …
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Spätestens seit Alexander Gerst können sich wieder viele Deutsche für den Weltraum begeistern. Nun könnte es bald neue Abenteuer von einem Deutschen im All zu erzählen …
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Teheran – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen …
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Streit um Sex-Hotline-Anrufe endet beinahe tödlich
Bielefeld - Teure Anrufe bei einer Sex-Hotline ließen erst die Telefonrechnung explodieren, und dann einen Mann, als der feststellte, dass der Nachbar sie getätigt …
Streit um Sex-Hotline-Anrufe endet beinahe tödlich

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion