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Wegen eines Bombenfundes mussten in Leipzig Straßen und Bahnstrecken gesperrt werden. Das verstand nicht jeder.

Gleich zweimal

Polizei sperrt Straße, Frau dreht durch - und gibt Gas - Ungewöhnlicher Tweet der Behörden

In Leipzig fand man bei Bauarbeiten eine Weltkriegsbombe. Dass deshalb Straßen gesperrt wurden, wollte eine Autofahrerin nicht einsehen.

  • Im Norden Leipzigs wurde eine Fliegerbombe gefunden.
  • Die Polizei sperrte das Gebiet rund um den Fundort ab.
  • Eine Frau fuhr einen Beamten an der Absperrung an.

Leipzig - Knapp 9.000 Menschen waren am 3. Dezember von demFund einer Fliegerbombe betroffen. Im Norden von Leipzig fand man bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe. Daraufhin mussten Anwohner in einem Umkreis von einem Kilometer rund um den Fundort evakuiert werden. Auch die Bewohner eines Altenheims mussten ihr Haus verlassen, wie die FAZ berichtet.

Neben Wohnungen, Altenheimen und Kindertagesstätten lagen auch Straßen und Bahnstrecken im Sperrkreis. Von den Folgen des Bombenfundes war auch die viel befahrene Bundesstraße 2 betroffen. Womöglich war es eben diese Straße, die eine Autofahrerin um jeden Preis nutzen wollte. 

Auch die Bewohner eines Altenheims mussten in Leipzig evakuiert werden.

Leipzig: Frau fährt Polizisten an - Absperrung wegen Fliegerbombe

Die Maßnahmen seien eine große logistische Herausforderung, sagte ein Sprecher der Polizei. Hinzu zu den zeitaufwändigen Evakuierungen mussten sich die Beamten noch mit uneinsichtigen Bürgern wie einer Autofahrerin aus Leipzig auseinandersetzen.

Die Dame wollte nicht einsehen, dass das Gebiet rund um die Fliegerbombe abgesperrt werden musste. Wie die Frau auf die Ansagen der Polizei reagierte, teilten die Beamten der Polizei Sachsen auf Twitter mit. Im Zuge der Absperrmaßnahmen widersetzte sich die Autofahrerin den Weisungen der Polizei. Gleich zweimal fuhr sie leicht gegen einen der Polizisten. 

Leipzig: Frau fährt Polizisten an - Twitter-Nutzer entsetzt

In den Kommentaren stellen sich viele Nutzer auf die Seite der Polizisten. Entsetzt schreibt jemand bei Twitter: „Also, da bleibt einem doch wirklich die Spucke weg. Am besten gleich eine MPU ansetzen. Unfassbar.“ Mehrere Nutzer sind zudem besorgt um den angefahrenen Polizisten und schreiben beispielsweise: „Hoffe, dem Kollegen geht's gut.“ 

Die Polizei Sachsen bestätigte schließlich, dass der Kollege wohlauf sei und er weiterhin dienstfähig war. Auch auf die Fragen nach der Bestrafung der Autofahrerin antwortet die Polizei über Twitter. Sie erhielt eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr. Die Absperrung durfte die Frau nach ihrer Aktion nicht passieren.

din

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