Fliegerbombe am Hauptbahnhof Leipzig

Leipzig - Bombenalarm am Leipziger Hauptbahnhof: Bei Schachtarbeiten wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Dann mussten Sprengstoffexperten ran.

Die bei Bauarbeiten in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs entdeckte Bombe ist entschärft worden. Die Entschärfung des am Donnerstagnachmittag gefundenen 250-Kilogramm-Sprengkörpers habe etwa eine halbe Stunde gedauert und sei problemlos verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Sperrungen konnten wieder aufgehoben werden.

Nach dem Fund des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg hatten Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr das Areal in einem Umkreis von 300 Metern abgesperrt. Anwohner konnten sich vorübergehend in einem Gymnasium aufhalten. Da das Gelände von Gewerbebauten geprägt ist, waren nach Polizeiangaben von den Räumungen nur etwa 90 Menschen betroffen.

Die Bombe war bei Schachtarbeiten auf dem Bahngelände gefunden worden. Die Deutsche Bahn hatte daraufhin die Gleise zwischen Leipzig-Hauptbahnhof und Leipzig-Leutzsch komplett gesperrt. Nah- und Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Reisende mussten Verspätungen in Kauf nehmen und teilweise in Busse und Straßenbahnen der Stadt Leipzig umsteigen. Die Sperrungen der Bahnstrecken seien am Abend aufgehoben worden, teilte die Deutsche Bahn mit.

dpa

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