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Weiterfahrt für den ICE nicht möglich. Symbolbild: Sven Hoppe/Symbolbild Foto: Sven Hoppe

Rund 700 Bahnreisende sitzen stundenlang in ICE fest

Der Start ins Osterwochenende hätte für die Betroffenen definitiv besser sein können: Wegen eines Schadens an der Oberleitung muss die ICE-Strecke zwischen Kassel und Göttingen gesperrt werden.

Göttingen/Kassel (dpa) - Eine beschädigte Oberleitung auf der ICE-Strecke zwischen Kassel und Göttingen hat am Karfreitag die Osterreisen von Hunderten Bahnfahrern massiv behindert.

Wegen eines Bügelschadens beschädigte der ICE 575 am Mittag die Stromleitung so massiv, dass der Strom inzwischen abgeschaltet werden musste, wie eine Bahnsprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Hannover sagte.

Die Reparaturen würden noch bis tief in die Nacht dauern, hieß es. Zunächst bleibe die Strecke bis Mitternacht komplett gesperrt. Ob danach zumindest ein eingleisiger Betrieb möglich werde, müsse sich zeigen. Es gab Verspätungen, weil andere Züge weiträumig umgeleitet werden mussten.

Wegen des Schadens habe ein anderer Zug, der ICE 78, in Höhe der niedersächsischen Gemeinde Jühnde stoppen müssen. Erst nach mehreren Stunden konnte der ICE, der von Zürich nach Hamburg unterwegs war, von einer Diesellok in den Bahnhof Göttingen geschleppt werden.

Für die rund 700 Fahrgäste stand im dortigen Bahnhof ein Hilfszug bereit. Manche hätten ihre Fahrt aber auch mit anderen, regulären Zügen fortgesetzt. "Selbstverständlich gelten für die Kunden alle Fahrgastrechte", sagte die Sprecherin. Wegen des anstehenden Osterwochenendes seien die Züge an diesem Tag sehr gut gefüllt.

Warum der erste Zug, der ICE 575 auf dem Weg von Hamburg nach Stuttgart, einen Schaden am Stromabnehmer hatte, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, hieß es. Dieser ICE seine Fahrt in Kassel gestoppt, die Passagiere seien von dort auf andere Züge verteilt worden.

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