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Nach 30 Jahren stellt die NASA das Shuttle-Programm mit der letzten Fahrt der „Atlantis“ ein.

Letzter Außenbordeinsatz der Shuttle-Ära hat begonnen

Cape Canaveral - Die Astronauten Michael Fossum und Ronald Garan haben am Dienstag die Internationale Raumstation ISS zum letzten Außenbordeinsatz der Shuttle-Ära verlassen.

In rund 400 Kilometer Höhe sollten sie eine defekte Ammonium-Pumpe im Frachtraum der Raumfähre “Atlantis“ verstauen. Auf der Erde wollen NASA-Ingenieure herausfinden, warum die Pumpe im vergangenen Sommer den Dienst quittierte. Außerdem sollten die beiden ISS-Astronauten ein Experiment zur automatischen Betankung einrichten. Auf ihrem letzten Flug besteht die Crew der “Atlantis“ nur aus vier Astronauten, das ist die kleinste Besatzung seit Jahrzehnten. Weil keiner der vier ausreichend Zeit hatte, um für den Außenbordeinsatz zu trainieren, wurde er der ISS-Besatzung übertragen.

Nasa Space-Shuttles: Nach 30 Jahren in Rente

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Die Mission der “Atlantis“ wurde unterdessen um einen Tag verlängert. Das Shuttle werde erst am 21. Juli zur Erde zurückkehren, teilte die NASA am Montagabend mit. Damit werde der Besatzung Gelegenheit gegeben, ihre ISS-Kollegen länger bei der Arbeit zu unterstützen. Ursprünglich sollte die Fähre am 20. Juli landen. Die “Atlantis“ verfüge über ausreichend Reserven, um auch noch weitere zwei Tage auf der Umlaufbahn zu bleiben, sollten technische Probleme auftreten oder das Wetter eine Rückkehr am 21. Juli unmöglich machen, teilte die NASA mit.

Mit dem nunmehr 135. und letzten Flug einer US-Raumfähre wird das Shuttle-Programm nach 30 Jahren aus Sicherheits- und Kostengründen eingestellt.

dapd

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