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Ein letztes Mal das Wasser berühren - das wollte Mark Wood seinem Hund „Walnut“ noch ermöglichen.

„Er hatte ein unglaubliches Leben“

Letzter Gassi-Gang am Strand: Tod eines uralten Hundes rührt das Netz

Cornwall - Der Besitzer eines uralten Hundes ruft zum letzten Gassi-Gang über Facebook auf. Hunderte folgen und nehmen teil.

Der letzte Spaziergang im Leben des 18 Jahre alten Hundes „Walnut“ rührt Menschen in aller Welt. Sein Besitzer aus dem britischen Cornwall sah sich zur Einschläferung des kranken Tieres gezwungen und hatte Hundefreunde im sozialen Netzwerk Facebook dazu aufgefordert, ihn und „Walnut“ beim letzten Gassi gehen zu begleiten. Hunderte Menschen folgten dem Aufruf - viele davon mit ihrem Hund.

Er wolle das alterschwache Tier noch einmal an dessen Lieblingsstrand der malerischen Küste Cornwalls Gassi führen, schrieb Mark Wood vergangene Woche auf Facebook - und lud Hundeliebhaber ein, ihn zu begleiten. Danach sollte „Walnut“ eingeschläfert werden. „Er hatte ein unglaubliches Leben und mit einem Alter von 18 Jahren ist er soweit, sich für immer zur Ruhe zu legen“, schrieb Wood.

Bilder von dem Strandspaziergang am Samstag wurden sogar im BBC-Fernsehen übertragen. Darauf ist zu sehen, wie Woods den geschwächten Hund in einer Decke gewickelt am Strand entlang trägt und ein letztes Mal mit den Pfoten das Wasser berühren lässt.

Später schrieb er: „Walnut ist heute Morgen um 11:56 Uhr eingeschlafen. Es ging ganz schnell, während er in meinen Armen lag“. Auf die Mitteilung reagierten mehr als 30 000 Menschen, Tausende schickten Beileidsbekundungen und Bilder ihrer Tiere. Hundebesitzer Wood zeigte sich gerührt von der großen Resonanz auf seinen Aufruf „Danke, von ganzem Herzen“, sagte er in einem Interview mit der BBC.

dpa

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