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Die vierjährige Garce mit ihrer Barbie "Ella". Auch ohne Haare fühlt sich Grace jetzt wohl.

Glücklich mit Glatze

Krebskranke Vierjährige bekommt Chemo-Barbie

Los Angeles - Damit die kleine Grace sich nach der Chemo-Therapie an ein Leben ohne Haare gewöhnen kann, hat sich ihre Mutter etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Bei der neusten Barbie, die in Amerika jetzt auf den Markt kommt, fehlt ein typisches Merkmal: Die langen Haare. Modell „Ella“ ist kahlköpfig. Sie gehört zu einer neuen Reihe von „Chemotherapie Barbies“.

Hersteller Mattel reagierte damit auf die Bitte einer Mutter, deren vier Jahre alte Tochter Grace an einer besonders seltenen Form von Leukämie erkrankt ist, und der nach einer Chemotherapie die Haare ausgefallen sind. Melissa Bumstead: „Mit der Chemo-Barbie konnten wir Grace auf die Behandlung und die Folgen vorbereiten. "Ella" half unserer Tochter zu begreifen, dass sie auch ohne Haare ein wunderbares Kind ist.“

Das etwas andere Barbie-Zubehör

Da es damals im Spielzimmer der Kinderklinik in Los Angeles nur eine Sonderedition von sechs Puppen dieser Art gab, schrieb Melissa Bumstead an den Spielzeug-Giganten und bat darum, die Puppe doch in größerer Auflage herzustellen.

Parallel dazu startet die Mutter eine Internet-Petition, bei der sie über 100.000 Unterstützer fand. Mattel reagierte und wird schon im August die Ella-Kollektion an Kinderkrankenhäuser und Wohltätigkeitsverbände in den USA liefern. Zur Grundausstattung gehören Perücken, Kopftücher und verzierte Mützen.

Melissa Bumsteads Tochter Grace hat den ersten Teil ihrer Behandlung tapfer überstanden. Die Heilungschance schätzt ihr Arzt auf 75 Prozent. Allerdings muss sie noch weitere 18 Monate mit Chemotherapie behandelt werden. Dass sie dabei nicht aufgibt, wird ihr hoffentlich auch Barbie "Ella" helfen.

Dirk Sinderman

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