Libyen: Dramatische Bilder von den Kämpfen

Brega -  Die Berichterstattung von den Kämpfen in Libyen ist schwierig bis unmöglich. Einzige Quellen sind häufig Internet-Videos von den Kämpfen. Im Video sehen Sie Aufnahmen von Anfang April.

Die Aufständischen in Libyen werfen der algerischen Regierung vor, sie habe Staatschef Muammar al-Gaddafi bei der Rekrutierung von Söldnern geholfen. Ein libyscher Unterstützer der Aufständischen, der in der Schweiz lebt, legte am Mittwoch eine Liste von Flügen ohne Flugnummer vor, mit denen vom 18. bis 20. Februar - in den Tagen des Aufstandes - Söldner verschiedener Nationalitäten nach Libyen gebracht worden sein sollen. Die Algerier hätten sowohl Flugzeuge der Luftwaffe als auch der staatlichen Fluggesellschaft eingesetzt, hieß es.

Später sei auch eine private tunesische Fluggesellschaft an dem Söldner-Transport beteiligt gewesen, sagte der Sprecher der libyschen Menschenrechtsorganisation. Seit Beginn der Kämpfe im Februar haben die Aufständischen immer wieder Afrikaner festgenommen, die aufseiten der Truppen des Regimes gekämpft hatten. Diese gaben an, ihnen sei Geld versprochen worden, ein Job oder die libysche Staatsbürgerschaft.

Medienberichte aus Algerien, wonach Al-Kaida-Terroristen in Libyen Raketen und andere Waffen erbeutet und nach Mali gebracht haben sollen, dementierten die Rebellen. Ein lokaler Kommandeur der Rebellen in der Stadt Adschdabija sagte, die Regierung in Algier streue derartige Gerüchte nur, um zu verhindern, dass westliche Staaten den libyschen Aufständischen moderne Waffen schicken.

Libyen: Koalition bombardiert Gaddafi-Truppen

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dpa

Rubriklistenbild: © Screenshot: merkurtz.tv

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