Libyen-Krieg: Frankreich will NATO-Unterstützung

Brüssel - Die NATO soll auf Wunsch Frankreichs den Libyen-Krieg mit ihren Planungs- und Koordinierungskapazitäten unterstützen. Doch die Türkei blockiert derartige Vorhaben.

Wenn die USA in einigen Tagen die Führung der Militäreinsätze abgäben, “dann kann die NATO unterstützen“, sagte der französische Außenminister Alain Juppé am Montag auf einem EU-Ressortcheftreffen in Brüssel.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

Lesen Sie auch:

Offener Streit über Führung im Libyen-Krieg

Krieg in Libyen: Gaddafi gibt nicht auf

ft zum Marsch auf Bengasi auf

Einen alleinigen Führungsanspruch macht Paris nicht mehr geltend. Die Außenminister der Länder, die sich an den Angriffen beteiligten, “machen die politische Steuerung der Operation“, sagte Juppé. Die Ausführung werde “an die Militärs und die NATO delegiert“.

Bislang blockiert das NATO-Mitglied Türkei allerdings eine Beteiligung des Militärbündnisses an der Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zwei russische Jugendliche stechen auf Lehrerin und Viertklässler ein - Motiv der Attacke noch unklar
Nach der Messerattacke in einer Schule in der russischen Stadt Perm ist gegen zwei Schüler Haftbefehl erlassen worden.
Zwei russische Jugendliche stechen auf Lehrerin und Viertklässler ein - Motiv der Attacke noch unklar
Dicker Igel schafft schlankeren Start ins Jahr 2018
Tel Aviv (dpa) - Ein stark übergewichtiger Igel, der in einem israelischen Zoo auf Diät gesetzt werden musste, hat einen schlankeren Start ins neue Jahr geschafft.
Dicker Igel schafft schlankeren Start ins Jahr 2018
Trotz Schweinepest-Alarm: Tierschutzaktivisten warnen vor Massenjagd auf Wildschweine
Die Lobbygruppe Animal Rights Watch hat eindringlich vor einer Massenjagd auf Wildschweine zur Verhinderung der Afrikanischen Schweinepest gewarnt.
Trotz Schweinepest-Alarm: Tierschutzaktivisten warnen vor Massenjagd auf Wildschweine
Mehr als 34.000 Menschen fliehen vor Lava von philippinischem Vulkan
Der Ausbruch des aktivsten Vulkans auf den Philippinen hat mehr als 34.000 Menschen in die Flucht getrieben.
Mehr als 34.000 Menschen fliehen vor Lava von philippinischem Vulkan

Kommentare