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Jetzt ist auch das Emirat Katar in Militäraktionen gegen Muammar al-Gaddafi eingetreten

Erstes arabisches Land bekämpft Gaddafi

Washington - Die Nato-Mitglieder hatten sich bereits auf eine Durchsetzung einer Flugverbotszone in Libyen geeinigt. Jetzt bekommen sie auch aus dem arabischen Raum Unterstützung.

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Als erstes arabisches Land hat sich das Emirat Katar an den Militäraktionen der internationalen Allianz zur Durchsetzung der Flugverbotszone in Libyen beteiligt. Wie das US-Afrikakommando (Africom) am Freitag in Ramstein mitteilte, überflog ein Jet der Luftwaffe Katars vom Typ Mirage 2000 einen Teil des libyschen Luftraums. Das Ziel der Operation “Odyssey Dawn“ (“Odyssee Morgendämmerung“) ist, das Regime des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi an Gewalttaten gegen Zivilisten zu hindern. Das Emirat Katar habe insgesamt sechs Mirage-Jets und zwei vom Typ C-17A zur Verfügung gestellt.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Derweil ist die libysche Regierung nach den Worten des früheren Ministerpräsidenten Abdul Ati al Obeidi zu Gesprächen mit den Rebellen über politische Reformen und möglicherweise auch Wahlen bereit. Er äußerte sich während eines Treffens der Afrikanischen Union in Äthiopien. Für die Gewalt seien “Extremisten“ und ausländische Mächte verantwortlich, erklärte Al-Obeidi.

dapd/dpa

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