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Der libyscher Staatschef Muammar al-Gaddafi hat eine Audio-Botschaft an sein Volk geschickt

Libysches TV sendet Audio-Botschaft Gaddafis

Tripolis/Doha - Nach den Gerüchten über eine Verletzung und eine Flucht Gaddafis, äußert sich nun der libysche Staatschef selbst. Er befinde sich an einem Ort, wo die Nato ihn nicht erreichen könne.

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Spekulationen um Gaddafi - Verletzt aus Tripolis geflohen?

Nach Spekulationen über eine mögliche Verletzung Muammar al-Gaddafis hat das libysche Staatsfernsehen am Freitagabend eine Audiobotschaft des bedrängten Machthabers ausgestrahlt. Wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete, habe Gaddafi darin bestritten, verletzt worden zu sein. Er befinde sich an einem Ort, an dem ihn die Nato-Bomben nicht erreichen könnten:“Ich lebe an einem Ort, wo ihr mich nicht erreichen könnt. Ich lebe in den Herzen von Millionen“. Zugleich habe Gaddafi die jüngsten Luftangriffe der Nato als “feige“ verurteilt. Es handelte sich um eine reine Tonaufnahme, ein Bild Gaddafis war nicht zu sehen.

Der Auftritt war offenbar inszeniert worden, um Gerüchte über seinen Gesundheitszustand zu zerstreuen. Um die Aktualität der Bilder zu beweisen, wurde die Kamera eigens auf einen Fernsehbildschirm mit dem Datum 11. Mai gerichtet. Zuletzt war Gaddafi am 9. April beim Besuch einer Schule öffentlich zu sehen gewesen.

Zuvor hatte der italienische Außenminister Franco Frattini Angaben des katholischen Bischofs von Tripolis als glaubwürdig bezeichnet, wonach Gaddafi möglicherweise verletzt worden und vermutlich aus Tripolis geflohen sei.

dpa/dapd

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