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Licht aus! Vorher-Nachher-Fotos der "Earth Hour"

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Das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney - alle lagen sie am Samstag im Dunkeln. Zur Klimaschutzaktion "Earth Hour" sind in tausenden Städten die Lichter ausgegangen.

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1 / 39Das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney - alle lagen sie am Samstag im Dunkeln. © AFP
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2 / 39Für 60 Minuten gingen bei der "Earth Hour" weltweit die Lichter aus. © AFP
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3 / 39Den Auftakt zur "Earth Hour" gab es in Sydney. © AFP
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4 / 39Dort wurde die Beleuchtung der weltbekannten Harbour Bridge ausgeschaltet. © AFP
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5 / 39Normalerweise hell beleuchtet - am Samstag dunkel: das Empire State Building in New York. © AFP
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6 / 39Die Kathedrale in Washington, DC. © AFP
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7 / 39Und plötzlich war der Eiffelturm in Paris verschwunden. © dpa
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8 / 39In Serbien Serbian National Assembly building in Belgrade before and after submerging into darkness for the Earth Hour switch-off environmental campaign in on March 29, 2014. Lights went off in thousands of cities and towns across the world on March 29, 2014 for the annual Earth Hour campaign, which is aiming to raise money via the Internet for local environmental project. AFP PHOTO / ANDREJ ISAKOVIC © AFP
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9 / 39Statt leuchtendem Blau nur Grau in Grau: Das Planetarium in Buenos Aires war kaum zu erkennen. © AFP
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10 / 39Genauso die Jesus-Statue in Rio de Janeiro. © AFP
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11 / 39Der Westminster Palast und der Big Ben in London lagen eine Stunde lang im Dunkeln.. © AFP
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12 / 39Die Vilnius Kathedrale in Litauen. © AFP
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13 / 39Die Akropolis in Griechenland... © AFP
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14 / 39... war plötzlich nicht mehr zu sehen. © AFP
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15 / 39Sogar Berge werden beluchtet. Aber nicht zur "Earth Hour". Der Tafelberg in Südafrika... © AFP
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16 / 39... lag am Samstag im Dunkeln. © AFP
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17 / 39Mitglieder der Naturschutzorganisation WWF bei der "Earth Hour" vor dem Brandenburger Tor. © AFP
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18 / 39Lichter aus auch im Burgpalast in Budapest. © AFP
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19 / 39Ungewohnt dunkel wurde es auch am Brandenburger Tor in Berlin. © AFP
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20 / 39Der Petersdom in Rom. © AFP
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21 / 39Im GUM Warenhaus am Roten Platz in Moskau gingen die Lichter aus. © AFP
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22 / 39Noch ein russische Touristenattraktion im Dunkeln: Die Basilius Kathedrale in Moskau. © AFP
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23 / 39Kaum wieder zu erkennen. © AFP
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24 / 39Kennen einige vielleicht noch aus dem Film "Verlockende Falle" mit Sean Connery: Die Petronas Towers in Kuala Lumpur. © AFP
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25 / 39Der War Arun Tempel in Bangkok: Links hell erleuchtet - rechts dunkel. © AFP
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26 / 39In Taiwan wurde die Beleuchtung des Wolkenkratzers "Taipei 101" ausgeschaltet. © AFP
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27 / 39Die japanische Großstadt Yokohama. © AFP
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28 / 39Für 60 Minuten lagen viele Gebäude, Monumente und Touristenattraktionen im Dunkeln. © AFP
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29 / 39Kerzen statt Strom - Licht muss nicht immer aus der Steckdose kommen. © AFP
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30 / 39Das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney - alle lagen sie am Samstag im Dunkeln. Zur Klimaschutzaktion "Earth Hour" sind in tausenden Städten die Lichter ausgegangen. © AFP
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31 / 39Die Alhambra, die Stadtburg in Granada (Spanien) einmal hell erleuchtet (oben), einmal ganz im Dunkeln. © dpa
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32 / 39Auch hier wurde es dunkler: der Markusplatz in Venedig © dpa
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33 / 39Der Kölner Dom kaum mehr zu erkennen. © dpa
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34 / 39Im Bahntower am Potsdamer Platz wurden die Lichter etagenweise ausgeschaltet. © dpa
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35 / 39Die berühmten Kathedrale von Florenz (Italien) vor (oben) und nachdem (unten) die Lichter ausgingen. © dpa
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36 / 39Das Neue Schloss in Stuttgart vor der "Earth Hour" (oben) noch deutlich heller. © dpa
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37 / 39Am Potsdamer Platz wurde es um 20.30 Uhr dunkel. © dpa
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38 / 39Ein Blick über Hong Kong während der "Earth Hour". © dpa
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39 / 39In der chinesischen Provinz Zhejiang werden die Lichter in einem bekannten Pavillon ausgeschaltet. © dpa

Als Zeichen gegen den Klimawandel sind am Samstag in tausenden Städten auf der ganzen Welt eine Stunde lang die Lichter ausgegangen. Angefangen in Sydney wurde für die "Earth Hour" um jeweils 20.30 Uhr Ortszeit in etlichen berühmten Gebäuden, Monumenten und Touristenattraktionen die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch das Brandenburger Tor und der Kölner Dom lagen eine Stunde lang im Dunkeln.

Sydney machte unter anderem mit der Harbour Bridge und dem Opernhaus den Anfang der weltweiten Aktion, bei der hunderttausende Millionen Dollar für Umweltschutzprojekte gesammelt werden sollten. In Singapur, von wo aus die "Earth Hour" durch den WWF organisiert wurde, halfen die Stars des neuen "Spider Man"-Films dabei, die Lichter auf den Dächern des Viertels Marina Bay auszuknipsen. Der berühmte Hongkonger Hafen tauchte ins Dunkel, als in allen 118 Stockwerken des höchsten Wolkenkratzers der Stadt die Beleuchtung ausging.

In Athen wurde es dunkel auf der Akropolis, in Rom am Petersdom und am Kolosseum, am Roten Platz in Moskau wurde in mehreren Gebäuden wie dem GUM-Kaufhaus und einem Teil des Kremls das Licht ausgeschaltet. In New York hörten die Neon-Leuchtreklamen am Times Square zu blinken auf, das Empire State Buildung wurde schwarz.

Die Christus-Statue in Rio de Janeiro hüllte sich ebenso ins Dunkel wie der höchste Turm der Welt, der Burdsch Chalifa in Dubai. In Paris wurde das Licht an rund 50 Monumenten und Plätzen abgeschaltet, darunter der Triumphbogen und die Kathedrale von Notre-Dame. Aus Sicherheitsgründen blieb die Beleuchtung des Eiffelturms aber nur fünf Minuten aus. In London waren etwa die Kirche Westminster Abbey und der Buckingham-Palast ohne Licht.

Insgesamt sollten sich 7000 Städte in mehr als 150 Ländern beteiligen. Privathaushalte waren ebenfalls zur Teilnahme an der Aktion aufgefordert. Die "Earth Hour", die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet, mahnt verstärkte Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt an. Vergangenes Jahr beteiligten sich Schätzungen zufolge mehrere hundert Millionen Menschen an der Stromspar-Aktion.

Kritiker der "Earth Hour" argumentieren, die Aktion ändere nicht wirklich etwas am Problem der Klimaerwärmung. Die "Zelebrierung der Dunkelheit sendet die falsche Botschaft", meinte etwa der dänische Politikwissenschaftler Björn Lomborg.

AFP

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