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Feuerwehrleute stehen in Hamburg-Eidelstedt vor einem verunglückten Linienbus, der in ein Wohnhaus gefahren ist.

Sechs Verletzte

Linienbus rast in Hamburger Wohnhaus

Hamburg - Ein Linienbus ist in Hamburg-Eidelstedt in ein Wohnhaus gekracht. Dabei wurden der Busfahrer schwer und fünf Fahrgäste leicht verletzt, wie die Hamburger Feuerwehr mitteilte.

Ein Linienbus ist in Hamburg in ein Wohnhaus gekracht. Dabei wurden nach Angaben einer Polizeisprecherin in Bad Segeberg der 52 Jahre alte Busfahrer sowie eine Passagierin schwer verletzt. Mindestens vier weitere Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen.

Warum der Bus um kurz vor 20.00 Uhr unkontrolliert über eine Kreuzung und durch einen Vorgarten fuhr, ehe er die Ecke der Doppelhaushälfte rammte, war zunächst unklar. Möglicherweise habe „ein Krankheitsfall des Busfahrers“ den Unfall ausgelöst, sagte die Polizeisprecherin am Sonntag. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Der Fahrer wurde beim Aufprall hinter dem Steuer eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrgäste wurden von Ersthelfern versorgt und später in umliegende Kliniken gebracht.

Der Carport eines Nachbarhauses sei bei dem Unfall umgerissen worden, sagte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks rückten an, um das Doppelhaus abzustützen. Erst danach wurde der Bus aus der Hauswand gezogen. Die Polizei schätzte die Schadenshöhe auf rund 300 000 Euro.

Bilder vom Unfallort

Linienbus kracht in Hamburger Wohnhaus

dpa

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