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Blick in den verunglückten Linienbus in Hamburg-Eidelstedt. Bei dem Unglück wurden mehrere Businsassen verletzt.

300.000 Euro Schaden

Linienbus kracht in Wohnhaus - acht Verletzte

Hamburg/Halstenbek - Quer über eine Kreuzung, durch einen Vorgarten gegen die Hauswand: Erst an der Mauer eines Doppelhauses ist ein Linienbus in Hamburg zum Stehen gekommen. Die Polizei ermittelt.

Ein Linienbus ist in Halstenbek bei Hamburg in ein Wohnhaus gekracht. Dabei wurden nach Angaben einer Polizeisprecherin in Bad Segeberg der 52 Jahre alte Busfahrer sowie eine Passagierin schwer verletzt. Sechs weitere Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen.

Warum der Bus um kurz vor 20.00 Uhr unkontrolliert über eine Kreuzung und durch einen Vorgarten fuhr, ehe er die Ecke der Doppelhaushälfte rammte, war zunächst unklar. Möglicherweise habe „ein Krankheitsfall des Busfahrers“ den Unfall ausgelöst, sagte die Polizeisprecherin am Sonntag. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Der Fahrer wurde beim Aufprall hinter dem Steuer eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrgäste wurden von Ersthelfern versorgt und später in umliegende Kliniken gebracht.

Der Carport eines Nachbarhauses sei bei dem Unfall umgerissen worden, sagte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks rückten an, um das Doppelhaus abzustützen. Erst danach wurde der Bus aus der Hauswand gezogen. Die Polizei schätzte die Schadenshöhe auf rund 300.000 Euro.

dpa

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