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In Berlin brannten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mehrere Autos.

Erschreckende Szenen

Randale in Berlin: Linksautome zünden Autos an und werfen mit Steinen

Berlin - Autos brannten, Vermummte warfen mit Steinen: Linksautonome haben in der Nacht in Berlin gewütet. Ein Polizeieinsatz war der Auslöser für die Randale. 

Mit zahlreichen Angriffen auf Polizisten, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen haben Mitglieder der linken Szene in Berlin gegen einen Polizeieinsatz in einem alternativen Wohnprojekt protestiert. In der Nacht zu Mittwoch rückte die Polizei zu insgesamt zwölf Einsätzen in drei Bezirken aus, bei denen ein Polizist am Kopf und ein weiterer leicht verletzt wurden. Zwei Männer im Alter von 23 und 30 Jahren wurden zwischenzeitlich festgenommen. Ein Video, das "Die Welt" auf Facebook veröffentlichte, zeigt schockierende Szenen. 

Am Dienstag hatte die Polizei Servicepersonal und Handwerker bei Arbeiten im besetzten Wohnhaus Rigaer Straße 94 im Stadtteil Friedrichshain beschützt. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Hausbesetzern sowie deren Unterstützern. Offenbar als Reaktion auf diesen Einsatz kam es in der Nacht zur Randale. In Kreuzberg lieferten sich Einsatzkräfte am Abend Rangeleien mit teils mit Holzstangen Bewaffneten, die überwiegend vermummt waren.

Vermummte bewarfen auch Polizeiautos mit Steinen. Etwa 30 Menschen sollen gegen Mitternacht Mülltonnen auf eine Straße geschoben und angezündet haben. Anschließend sei ein nahes Bürgeramt mit Steinen und Farbbeuteln beworfen worden. Ferner wurden drei Bankfilialen beschädigt und teilweise beschmiert. Einer der Slogans bezog sich auf das seit Jahren umstrittene Wohnprojekt mit dem Spruch "R94 bleibt".

Auch das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup (SPD) wurde beschädigt. Zudem brannten an vier unterschiedlichen Orten insgesamt acht Autos, überwiegend Modelle deutscher Premmiummarken. Auch Motorroller, Bushaltestellen und Reklameschilder wurden beschädigt. Der Staatsschutz leitete Ermittlungen ein.

afp

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