Linksautonome randalieren in Kreuzberg

Berlin - Rund 150 linksautonome Demonstranten haben am Mittwochabend in Berlin-Kreuzberg randaliert. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei dem Treiben eine gewaltsames Ende bereitet.

Bei einem spontanen Marsch durch den Stadtteil warfen sie Steine und Flaschen auf Polizisten und zündeten bengalische Feuer und Feuerwerkskörper, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 180 Polizisten gelang es schließlich, die Randalierer zu stoppen. 47 Menschen wurden vorläufig festgenommen. Ein Mann wurde verhaftet, weil gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen schweren Landfriedensbruchs vorlag.

Hintergrund der nicht angemeldeten Demonstration war wohl ein Brandanschlag auf ein Geschäft der linken Szene in Kreuzberg in der Nacht zuvor. Ermittelt wird jetzt wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Polizisten wurden nicht verletzt, größere Schäden seien auch nicht entstanden, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote
Amatrice - Erdbeben-Tragödie in Italien: Eine Lawine verschüttet ein Hotel mit vermutlich 30 Menschen. Retter befürchten viele Tote. „Hilfe, Hilfe, wir sterben vor …
Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Sölden - Obwohl Experten vor Lawinen gewarnt hatten, ist ein Deutscher in Sölden auf die Piste gegangen - und kam durch ein Schneebrett, das er wohl selbst ausgelöst …
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Spätestens seit Alexander Gerst können sich wieder viele Deutsche für den Weltraum begeistern. Nun könnte es bald neue Abenteuer von einem Deutschen im All zu erzählen …
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Teheran – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen …
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet

Kommentare